Halbzeit bei den Herzogenburger NÖKISS. Andreas Kickinger brachte es auf den Punkt: „Sind froh, dass Fest begeistert aufgenommen wurde.“

Von Hans Kopitz. Erstellt am 01. September 2021 (04:35)
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Isobel Stasty, Luisa und Lorena Sammer (von links) machten beim Blumenstecken mit und freuten sich über das wirklich schöne Ergebnis, das dann den Müttern zu Gute gekommen ist.
Hans Kopitz

Die Halbzeit wäre geschafft: Mit einem Klassiker, den Wasserspielen in der Arena, ging am Sonntag-Abend der erste Teil der NÖ Kindersommerspiele zu Ende.

Bis dahin gab es ein attraktives Programm, das bei mäßigem Sommerwetter von vielen Kindern aus nah und fern in Anspruch genommen wurde. Zwischendurch gab es kurze Regenschauer, sodass einige Programmpunkte ins Innere verlegt werden mussten.

Kreativdorf wieder als absoluter Renner

Das große Arena-Spiel „Tipp und Gewinn“ war heuer im Zirkuszelt, Meister Eder und sein Pumuckl wanderten von der Gartenbühne in den Theatersaal und „Herbert und Mimi“ machten nicht Ferien auf der Festbühne, sondern wichen in den Stadl aus.

Es gab zahlreiche Wettbewerbe und Werkstätten wie das Blumenstecken, das Leiterspiel mit den St. Pöltner Brettspielwölfen, die Familienrallye, den Nökiss-Lauf oder den Wetter- und Klimawettbewerb. Bestens kamen auch die vielen Theater- und Bühnenstücke an, angefangen von „Der Zauberflöte für Kinder“ mit dem Herzogenburger Sänger Gebhard Hegmann als Papageno, bis zu Bernhard Fibichs „Sonnenschein und Regen“.

Der absolute Renner war jedoch vor allem wieder das Kreativdorf. Traumfänger-Ketten, Plastikblumen, Pfeile und Köcher, Flaschenpinguine und Tonfiguren in allen Variationen wurden gebastelt und dann zum Herzeigen mit nach Hause genommen.

Ein großer Erfolg war auch der Radl-Salon, wo man am Kirchenplatz Rücken-an-Rücken-Tandems, Lauf- und Liegeräder sowie coole Chopper ausprobieren konnte.

Hütehunde hatten die Schafe voll im Griff

Am Samstag war Marion Fuchs zu Gast, die seit 25 Jahren Boarder-Collies züchtet, mit dem Ziel, deren Hüteinstinkt zu erhalten, damit sie als Hütehunde eingesetzt werden können. Auf der Merkl-Wiese konnte man zusehen, wie sie eine Schafherde voll im Griff haben.

Bei Herbert Floigl flogen beim beliebten Bauerngolf wieder die Gummistiefeln, die ganz Mutigen machten die Geistertour mit, die durch das Gruselgewölbe des weitläufigen Stiftskellers ging, und viele Kinder schufen schillernde Riesenkunstwerke aus der Seifenblasen-Werkstatt. Für die reifere Generation gab es im Stadl die Nachspielzeit mit der Herzogenburger Blues-Rockband „ughBoots“, die bei den Nökiss im Jahr 2001 ihren ersten Auftritt hatte – und der Gesangskapelle Hermann.

„Wir sind froh, dass so viele Menschen dieses Fest so begeistert aufgenommen haben. Trotz Pandemie herrschte doch eine gewisse Normalität – und das war ganz einfach schön!“, zog Andreas Kickinger, Sprecher des Nökiss-Leitungsteams, eine positive Zwischenbilanz.

Am letzten Ferienwochenende geht es von Freitag bis Sonntag weiter – etwa mit Partnerakrobatik im Kapitelgarten, mit Air-Badminton auf der Zirkuswiese, mit dem Musical „Spaß? Humbug!“ von Cornelia Travnicek und Philipp Gutmann, mit einem Cheerleader-Workshop, den legendären Polsterspielen in der Arena, der Suche nach dem Herzogenburger Superstar, der Mixed-Generation Party mit Jam Session für alle, die sich gerne präsentieren möchten – und natürlich mit der Lagerfeuermesse.