Chance erkannt und ergriffen. Über den Bau-Boom in der Stiftsstadt.

Von Alex Erber. Erstellt am 21. Mai 2019 (03:15)

In der Region Herzogenburg ist im vergangenen Jahrzehnt der Wohnbau massiv vorangetrieben worden. Hatte man zunächst den Eindruck, dass die Stadt Herzogenburg die Entwicklung in dieser Hinsicht verschläft, so ist seit ein paar Jahren das genaue Gegenteil der Fall.

Das beste Beispiel sind die Wohnhausanlagen an der Traismaurer Straße. Dort wird innerhalb von ein paar Jahren ein gänzlich neues Stadtviertel aus dem Boden gestampft, das sogar mit einem eigenen Nahversorgungsgeschäft ausgestattet wird. Der Boom ist noch nicht zu Ende. Spatenstiche, Gleichenfeiern und Eröffnungen wechseln einander ab.

Nun hat der Gemeinderat einstimmig entschieden, sich eine weitere Baulandreserve zu sichern. Das Areal beim ehemaligen Geriatriezentrum St. Andrä eignet sich dafür ideal. Mit dem Beschluss, um das Areal zu bieten, haben die Mandatare unterstrichen, dass sie die Zukunftschance nicht nur erkannt, sondern ergriffen haben.