Das Zauberwort heißt „leistbar“. Alex Erber über den geplanten Wohnbau am Nemschitz-Areal in Herzogenburg.

Von Alex Erber. Erstellt am 16. Juni 2014 (14:34)

Im vorigen Jahr hat die Stadtgemeinde Herzogenburg die Gunst der Stunde genutzt. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, das Nemschitz-Areal um 300.000 Euro anzukaufen. Das Gegenteil wäre geradezu fahrlässig gewesen.
Kaum einer anderen Stadt bietet sich die Chance, ein Grundstück dieses Ausmaßes mitten im Stadtzentrum zu erwerben.

Mittlerweile sind einige Monate ins Land gezogen. Das Areal, das vom Rathausplatz bis zum Schillerring reicht, liegt noch immer im Dornröschenschlaf.

Schon frühzeitig hat die Politik, parteiübergreifend klar gemacht, dass sie Wohnungen auf dem Nemschitz-Grundstück etwas abgewinnen kann.

Bürgermeister Franz Zwicker verhandelt derzeit mit zwei Genossenschaften. Da ist jede Menge Geschick gefragt, der Stadtchef muss dabei seine ganze kommunalpolitische Routine ausspielen. Denn Wohnungen alleine sind zu wenig. Das Zauberwort, das auch VP-Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann verwendet hat, heißt „leistbar“. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft, im alten Postgebäude, gibt es zehn freie Wohnungen - seit Monaten! Offenbar sind die unerschwinglich …