Düsteres Jahr für den Tourismus. Über ein Minus, das nicht zu kompensieren ist.

Von Alex Erber. Erstellt am 03. Juni 2020 (03:35)

Mit Ausnahme von wenigen Branchen bringt Corona der Wirtschaft ein dickes Minus. Besonders arg getroffen hat es die Gastronomie und den Tourismus. 23.788 Nächtigungen gab es im Vorjahr in Herzogenburg, 10.691 in Traismauer; Zahlen, von denen man heuer nur träumen kann. In der Römerstadt stammen 70 Prozent der Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland. Kaum mehr aufzuholen, da wird wohl auch eine Lockerung der Reisebestimmungen von und nach Deutschland nichts helfen. Viele Deutsche haben kundgetan, was auch viele Österreicher in diesem Jahr machen werden: Urlaub daheim.

Fehlende Gäste bringen nicht nur die Hotelbetreiber in die Bredouille. Angestellte von der Rezeption bis zur Raumpflege: Zukunft ungewiss. Zulieferer vom Bäcker bis zum Weinhändler: Minus.

Es ist also kein Wunder, wenn Clever-Hotel-Chef Siegfried Schicklgruber das Jahr abhakt. Es kann 2021 nur besser werden.