Eine Befragung mit Zündstoff. Thomas Werth über die Zukunft des Namens von Weißenkirchen.

Von Thomas Werth. Erstellt am 27. Oktober 2014 (14:37)

Am 9. November ist es soweit: Die Bewohner von Weißenkirchen an der Perschling sollen über die Zukunft ihres Ortsnamens entscheiden. Ein einfaches Kreuzerl bei „Ja“ oder „Nein“, das weitreichende Folgen für die Gemeinde haben kann.

Denn die Bevölkerung ist gespalten. Von Perschling als logischem Zentrum der Gemeinde, das alle wichtigen Einrichtungen beheimate und noch dazu an der B 1 liege, reden die einen. Von Weißenkirchen als klangvollem Namen mit Geschichte und Tradition die anderen.

Doch schon längst ist die Frage, ob Perschling oder Weißenkirchen der richtige Name ist, keine rein sachliche. Zu viele Emotionen sind bereits im Spiel – und werden wohl auch nach der Befragung im Spiel bleiben. Schließlich eignet sich dieses Thema auch hervorragend für die kommende Gemeinderatswahl.

Mandatare wie Vizebürgermeister Johann Figl-Fischelmaier stellen sogar ihr politisches Engagement im Zuge der Ortsnamen-Diskussion zur Disposition. Egal also, wie die Bevölkerung am 9. November entscheiden wird: Für reichlich Zündstoff wird das Ergebnis auf alle Fälle auch danach sorgen.