Harte Zeiten für Fußgänger. Über die Forderung nach einem Schutzweg.

Von Alex Erber. Erstellt am 16. Juli 2019 (03:46)

Die St. Pöltner Straße in Herzogenburg hat viele Facetten.

Da gibt es Stellen, an denen herrscht totaler Verkehrsstillstand, wenn beispielsweise der Bahnschranken geschlossen ist und sich dahinter eine lange Autoschlange bildet.

Zähflüssig wird es, wenn das nahegelegene City-Center gut frequentiert ist. Zu- und Abfahren erfordern mitunter erhebliche Geduld.

Und dann gibt es den Bereich auf Höhe der Rot-Kreuz-Bezirksstelle beziehungsweise des Bahnhofs. Dort haben stadteinwärts fahrende Lenker sehr oft ihre Geschwindigkeit noch nicht gedrosselt. Stadtauswärts fahrende Autos werden hingegen beschleunigt, weil der Fahrer das Gefühl hat, die Stadt ohnehin gleich zu verlassen.

Harte Zeiten für Fußgänger, die die Straße in diesem Bereich überqueren möchten. Seit längerer Zeit gibt es eine Privatinitiative, die die Errichtung eines Schutzweges verlangt. Noch ist nichts passiert. Ein Zebrastreifen ist notwendig, damit auch künftig nichts passiert.