Covid-19 stärkt die Impfmoral. Über den Ansturm auf die Grippeimpfung

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 23. September 2020 (03:55)

Die Nachfrage nach Influenza-Impfungen scheint derzeit besonders hoch zu sein. Mediziner, aber auch Apotheker in der Region stoßen deshalb auf ähnliche Probleme: Die hohe Nachfrage ist nur sehr schwer zu decken, die verfügbare Impfstoff-Kapazität ist schlicht zu gering. Die Impfbereitschaft der Bevölkerung scheint aber augenscheinlich zu steigen. Ist das etwa eine mögliche „Nebenwirkung“ des Coronavirus?

Vermutlich ja. Aber Ärzte raten generell seit Jahren dazu, sich gegen Influenza impfen zu lassen – vor allem Kinder unter 14 Jahren, Senioren über 65 und Schwangere. Nun wurde für Lehrer sogar eine gratis Grippeimpfung angekündigt. Genauere Informationen dazu sind derzeit aber eine Fehlanzeige.

Generell ist es positiv zu bewerten, dass die nächste Grippesaison eine werden wird, in der mehr Menschen als bisher gegen Influenza geimpft sind als bisher. Mit Corona ändert sich, wie es scheint, nicht nur der Alltag der Menschen, sondern auch das Impfverhalten.