Ein Plädoyer für die Schirmbar. Über ein Unikat, auf das Herzogenburg stolz sein kann.

Von Alex Erber. Erstellt am 09. Juli 2019 (05:43)

Die gastronomische Szene in Herzogenburg lebt, aber sie ist relativ klein und überschaubar. Ein Parade-Wirt, der diese Szene am Leben hält, ist Leopold „Fili“ Bertl, dessen Café Zeitlos aus der Stiftsstadt nicht wegzudenken. Mit seinem Steak-House hat er überdies einen (Geschmacks-)Nerv getroffen. Es lockt sogar Gäste aus St. Pölten und darüber hinaus nach Herzogenburg. Die Zensuren für Angebot, Geschmack, Portionsgröße und Preis fallen durchwegs positiv aus.

Im Sommer betreibt Bertl am Rathausplatz außerdem die Schirmbar. Obwohl das Angebot am zentralen Platz der Stadt denkbar gering ist, muss er sie verteidigen. Selten, aber doch stoßen sich vor allem ältere Menschen an ihrer Optik. Und jetzt gibt es auch Beschwerden hinsichtlich des Klowagens, der angeblich zu viel Lärm verursacht. Dabei sollte man vielmehr froh sein, dass es dieses Unikat gibt. Es ist Treffpunkt vieler Menschen, die heiße Tage an lauen Abenden gemütlich ausklingen lassen möchten.