Mehr Wege für Alltags-Radler. Über den Boom zum Drahtesel.

Von Alex Erber. Erstellt am 07. April 2021 (03:53)

Das hätten sich die Fahrrad-Händler vor einigen Jahren wohl in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet: Das Radfahren erlebt derzeit einen ungeahnten Boom. Die Hintergründe sind vielfältig: Spaß am Radeln, Fitness, Umweltbewusstsein oder eine Kombination daraus.

Der Ausbau von Radwegen in der Region, die man auch touristisch nutzen kann, schreitet gut voran. Zwei Beispiele sind der Traisental-Radweg oder der Perschlingtal-Radweg, die zu den beliebtesten Routen im gesamten Mostviertel zählen.

Beim (Aus-)Bau von Radwegen für den Alltags-Gebrauch hapert es jedoch noch. Beispiel: Im Jahr 2017 sind drei HTL-Schüler mit dem NÖ Bautechnikpreis ausgezeichnet worden. Sie haben drei Varianten einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Traisen entworfen, die im Zuge eines geplanten Radweges zwischen der Herzogenburger Innenstadt und dem Anton-Rupp-Freizeitzentrum errichtet werden sollte. Danach wurde es aber still rund um dieses ambitionierte Projekt.