Strapazierte Nervenkostüme. Über die „Watschen- Affäre“ in Statzendorf.

Von Alex Erber. Erstellt am 28. Oktober 2020 (03:03)

In Statzendorf gibt es seit wenigen Tagen eine „Watschen-Affäre“. Im Gemeindevorstand, der immer rund eine Woche vor der Gemeinderatssitzung tagt, war bei geschäftsführendem Gemeinderat Oswald Eder offenbar das Nervenkostüm strapaziert. Früher hätte er Watschen kassiert, richtete er Vizebürgermeister Franz Siedler von der „Gerechten Unabhängigen Bürgerliste“, kurz GUBL, aus.

Eine solche Aussage sollte man auch in der Hitze des Gefechts unterlassen.

Franz Siedler machte den „Sager“ des Sozialdemokraten öffentlich.

Für den konkreten Fall gilt allerdings das Sprichwort „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.“ Ein Gemeinderatskandidat, der einen Termin nicht einhält, weil er es sich anders überlegt habe, ein späterer Vizebürgermeister, der damit droht, die Presse von Gemeinderatssitzungen aussperren zu lassen, weil sie nicht genehm berichtet: Das ist Franz Siedler, dessen Nervenkostüm auch manchmal strapaziert scheint.