Woher kommt der Strom?. Über die E-Mobilität, die verstärkt gefördert wird.

Von Alex Erber. Erstellt am 03. Februar 2021 (03:19)

„Die Stadtgemeinde Herzogenburg will in Zukunft eine der umweltfreundlichsten Gemeinden Österreichs werden. Um dies zu erreichen ist es notwendig, die Schadstoffemissionen sowie den Energieverbrauch nachhaltig zu senken.“ So beginnt die Präambel zu einer Richtlinie, die der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg gebracht hat. Die Elektromobilität soll verstärkt gefördert werden.

Den Proponenten der E-Mobilität ist es gelungen, diesen Begriff positiv zu besetzen. Wer auf E-Mobilität setzt, gilt als schick, modern, als Kämpfer gegen den Klimawandel.

Doch woher kommt der elektrische Strom, wenn alle Bürger E-Mobilität bevorzugen? Atomstrom? Wird zwar importiert, ist aber pfui, vor allem wenn ihn benachbarte Kernkraftwerke produzieren. Wasserkraft? Auch nicht gut, siehe verhindertes Donaukraftwerk Hainburg. Windräder? Passen auch nicht, siehe Abstimmung in Traismauer. Einzig und allein Solarenergie? Ratlos bleibt man zurück.