Wünsche sind aufgeschoben. Über das Budget 2021 in Herzogenburg.

Von Alex Erber. Erstellt am 30. Dezember 2020 (03:42)

Wünsche habe es gegeben, ja sogar Forderungen, die noch aus dem Gemeinderatswahlkampf herrühren, merkte Herzogenburgs Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann (VP) bei der Budgetsitzung des Gemeinderates an. Man sei jedoch realistisch und werde diese Wünsche oder Forderungen erst vor der Budgeterstellung 2022 deponieren.

Ja, Corona lässt alle Finanz-Haushalte schrumpfen, auch jene in den Gemeinden; ein Glück, wer ohne Neuverschuldung davonkommt. In der Stiftsstadt hat man sich bewusst dafür entschieden, denn es soll weiter investiert werden, man sei schließlich Impulsgeber für eine ganze Region.

Unter dem Strich ist der Drahtseilakt gelungen, es wird gespart und dennoch investiert, und zwar in Bildung auf der einen Seite und in Infrastruktur auf der anderen. Dem VP-Wirtschaftsstadtrat sei gegönnt und gewünscht, dass er seine Forderungen im Herbst stellen kann, denn dies impliziert das Ende des Corona-Albtraums.