Erstellt am 12. Juni 2018, 05:00

von Alex Erber

Kooperationen ohne Bewerbung. Alex Erber über die geplatzten Träume von der NÖ Landesausstellung.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat in der Vorwoche verkündet, welcher Bewerber die übernächste Landesausstellung ausrichten wird. Nach Wiener Neustadt 2019 kommt Marchegg zum Zug, das damit die Konkurrenten Retz/Znojmo beziehungsweise Korneuburg ausgestochen hat.

„Leuchtturmprojekt“ und gleichzeitig Millionenvorhaben in Marchegg wird die Sanierung des dortigen Schlosses sein. Und weil sich so ein Schloss nicht mir nichts, dir nichts renovieren lässt, findet die Landesausstellung erst 2022 statt. Mit Konsequenzen für die Region Herzogenburg und die angrenzende Dunkelsteinerwald-Gegend. Dort hatte man auf die Beibehaltung des Zwei-Jahres-Rhythmus‘ gehofft. Und weil man der fixen Annahme ist, dass St. Pölten den Zuschlag für Europas Kulturhauptstadt 2024 bekommt, findet die nächste Landesausstellung im Mostviertel erst 2026 statt. Von der Bewerbung möchte man nun in der Region Abstand nehmen. Dennoch wollen die Gemeinden künftig enger kooperieren. Das ist positiv und bedeutet, dass bisherige Bewerbungs-Vorleistungen nicht umsonst waren.