Selbst aus dem Sumpf gezogen. Über die Wende beim SKN.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 12. November 2019 (00:36)

Ja, ist denn schon Weihnachten? Die Bescherung für die SKN-Fans wurde um sieben Wochen vorverlegt. Die Unserie vor eigenem Publikum ist zu Ende. Mit drei gewonnenen Pflichtspielen am Stück hat sich der SKN St. Pölten am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen.

Die Topform von Einserstürmer Pak nach seinem Comeback, das neu erarbeitete Selbstvertrauen und natürlich der Blitzstart machten das Schützenfest gegen die WSG Tirol möglich. Plötzlich liegt die Truppe von Alex Schmidt auf Rang acht, in Schlagdistanz zur Wiener Austria. Vor der Länderspielpause sind die Wölfe dank des Zwischenspurts fast schon wieder im „Plansoll“. So schnell kann‘s gehen.

Vom Höhenflug der Profis, vor allem aber vom leeren Lazarett im A-Team, profitieren auch die Juniors. Die Jungwölfe haben alle Chancen den Betriebsunfall Abstieg schon im ersten Landesligajahr zu „reparieren“. Der wäre erst gar nicht passiert, hätte Ex-Coach Flögel im Vorjahr diesen Kader zur Verfügung gehabt. Da aber schlug der Verletzungsteufel erbarmungslos zu.

Den haben Schmidt, Marchat & Co. verjagt. Wenn alle fit sind, ist St. Pölten ein seriöser Kandidat für‘s Mittelfeld. Und wenn jetzt keiner abhebt und schon von der Meistergruppe träumt.