Erstellt am 28. Februar 2017, 05:43

von Alex Erber

Transparenz ist auch eine Chance. Alex Erber über eine Forderung aus der VP Traismauer.

Die Auflassung von zwei Eisenbahnkreuzungen in Traismauer ist ein politischer Dauerbrenner. Nun hat die Opposition zur Notbremse gegriffen und mit dem schärfsten Mittel, das ihr zur Verfügung steht, protestiert. VP, Liste MIT und FP ließen die jüngste Sitzung des Gemeinderates platzen. An der Beschlussfassung wird sich nichts ändern, die SP kann sich bei der Wiederholungssitzung am kommenden Donnerstag auch im Alleingang freie Fahrt verschaffen.

Dass vor allem die VP enttäuscht ist, liegt auf der Hand. Der Bahnübergang Berghäusergasse ist gerettet worden, aber am Aus für den Übergang Reidlinger Straße in der VP-Hochburg Gemeinlebarn und für den Übergang „Himmelreich“ im VP-dominierten Frauendorf war offenbar nicht zu rütteln? Das erzeugt eine schiefe Optik.

Die Forderung nach Veröffentlichung der Protokolle von Gesprächsrunden und Verhandlungen ist daher nicht von der Hand zu weisen. Transparenz verschafft SP-Bürgermeister Herbert Pfeffer auch die Möglichkeit, zu erklären, warum die beiden Bahnübergänge nicht zu retten waren.