Erstellt am 10. Januar 2017, 05:26

von Alex Erber

Und wieder zwei Wirte weniger. Alex Erber über zwei geschlossene Betriebe in Herzogenburg.

Mit dem „Schmankerlheurigen“ von Gerhard Groiss in der St. Pöltner Straße und dem „Ristorante Alessandro“ von Alexander Kerschner am Rathausplatz haben zwei Hauptdarsteller die kulinarische Bühne in Herzogenburg verlassen. Das ist doppelt schade, denn es handelte sich um zwei Zugpferde, die Gäste auch von außerhalb der Stadt anlockten. Verhandlungen mit potenziellen Nachfolgern sind im Gang. An der Standort- und auch an der Frequenzfrage sollten sie nicht scheitern. Beide Lokalitäten befinden sich im Herzen Herzogenburgs und waren überwiegend gut besucht.

Woran die Verhandlungen scheitern könnten, sind bürokratische Hürden, über die Vertreter der Wirte immer öfter klagen, Stichwort Registrierkassenpflicht. Und ab dem kommenden Jahr dürfte das generelle Rauchverbot in Kraft treten, was die Situation mit Sicherheit nicht verbessert. Was bleibt, ist also die Hoffnung, dass sich neben den innerstädtischen Schwergewichten „Zeitlos“ und „La Strada“ bald wieder zwei weitere „Hauptspeisen“ auf der kulinarischen Landkarte der Stadt befinden.