Renntraktor hielt bei 24 Stunden-WM durch. Franz Siedler und Sylvester Riesenhuber setzten sich im Februar ein ehrgeiziges Ziel. Sie haben es erreicht, das Team landete in seiner Klasse auf sechstem Platz.

Von Thomas Heumesser. Erstellt am 16. September 2017 (04:00)
Top-Leistung: Mario Siedler, Sylvester Riesenhuber, Hannes Öllerer, Andreas Aichinger, Manuel Fahrnecker, Franz Siedler und Kurt Wilhelm (von links).
NOEN, Thomas Heumesser

„Wir nehmen an der 24-Stunden-Oldtimer-Traktoren-Weltmeisterschaft in Reingers teil!“ Im Februar entstanden Wunsch und Idee von Franz Siedler aus Kuffern und Sylvester Riesenhuber aus Pfaffing. Sie haben ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt.

Das Projekt entwickelte sich zu einer großen Herausforderung, denn der Bau des Renntraktors war nicht einfach. „Es gab viele technische Probleme, zudem standen wir ziemlich unter Zeitdruck“, berichtet Franz Siedler.

Insgesamt verschlang das Vorhaben rund 3.200 Arbeitsstunden, die in der Nacht abgewickelt wurden, zumal die Mannschaft Team um Siedler berufstätig ist.

Teamwork war gefragt

Teamwork und viele helfende Hände waren gefragt, doch schließlich gelang die Punktlandung. Fünf Tage vor dem Rennen konnten die Fahrer Franz Siedler, Sylvester Riesenhuber, Mario Siedler, Manuel Fahrnecker und Ersatzfahrer Kurt Wilhelm zum ersten Mal trainieren. Danach wurde verladen und ab ging’s nach Reingers (Bezirk Gmünd).

Nach vierstündigem Training folgte tags darauf das Qualifying: Rang 30 von 89 Startern.

Beim Rennen rückte man rasch auf Platz zehn vor, ehe es negativ Schlag auf Schlag ging: Penalty-Box, Transponder-Ausfall und überdies ein Reifenschaden. Dennoch: Der Renntraktor hielt durch, am Ende gab es Rang sechs in der Klasse. Franz Siedler: „Dank gilt allen Beteiligten und Sponsoren!“