Herzogenburger Sommerkino bietet spezielle Film-Hits. Gezeigt werden heuer die beiden Streifen „Rettet das Dorf“ und „Parasite“. Davor gibt es Weinverkostungen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 25. Juni 2020 (03:27)
Heimvorteil: Am Donnerstag, 9. Juli, gibt es ab 20.30 Uhr ein Film-Gespräch mit der Autorin und Regisseurin Teresa Distelberger.
NGF

Zwei besondere Filmschmankerl, auf die man sich schon jetzt freuen kann, bietet heuer das Sommerkino im Innenhof vom Kulturzentrum Reitherhaus: Am Donnerstag, 9. Juli, gibt es den österreichischen Dokumentationsfilm „Rettet das Dorf“ von Teresa Distelberger – und am Freitag, 10. Juli, den koreanischen Thriller „Parasite“, der der heuer als bester Film mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

„Rettet das Dorf“ zeigt neue Perspektiven und Potenziale und erzählt von Menschen, die mit ihren Ideen zu einer Entwicklung beitragen, die das Dorf weiterleben lässt.

Regisseurin ist Herzogenburgerin

„Ich arbeite mit Film, weil ich gerne sichtbar mache, was schon da ist und oft unbemerkt bleibt“, sagt Teresa Distelberger. Sie ist 1981 in Herzogenburg geboren, im „Dörflein“ am Hainer Berg aufgewachsen und hat sich schon als Künstlerin in Kurzfilmen mit ländlichen Traditionen, mit globalen und urbanen Lebenswelten und einer Differenzierung des vielschichtigen „Heimat“-Begriffs befasst. Nach „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ ist „Rettet das Dorf“ ihr erster Langdokumentarfilm, bei dem sie alleine die Regie führte.

Die Weinverkostung startet jeweils ab 19.30 Uhr, die Filme beginnen um 21 Uhr, der Eintritt ist frei. Bei Schlechtwetter ist das Volksheim Schauplatz.