Sparkasse Herzogenburg-Neulengbach feiert 150 Jahre. Geldinstitut begeht 2020 rundes Jubiläum. Sicherheit steht im Unternehmen im Vordergrund.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. April 2020 (03:32)
Die Sparkasse Herzogenburg-Neulengbach feiert 2020 ihr 150-jähriges Jubiläum. Darauf sind besonders der Vorstandsvorsitzende Walter Dörflinger, Aufsichtsratspräsident Harald Gruber und Vorstand Friedrich Stefan (v. l.) stolz.
Sparkasse/foto.hoefinger.at

„Wir verstehen uns seit jeher als besonderer Partner der Region. Wir sind hier gegründet, gewachsen und besonders verwurzel“, erklärt Direktor Walter Dörflinger anlässlich einer Bilanz zum 150-jährigen Bestehen der Sparkasse Herzogenburg-Neulengbach Bank AG.

Auch in Zukunft sollen auf dem Fundament eines starken Eigenkapitals die persönliche Beratung, die Sicherheit der Kunden und das Engagement für das Gemeinwohl die drei Voraussetzungen für eine laufende Erfolgsgeschichte sein. „Früher stand nur die Frage der Zinsen im Vordergrund, heute ist es die Sicherheit“, so Dörflinger. „Und mit nahezu 30 Prozent Eigenkapital bieten wir unseren Kunden diese Sicherheit im Spitzenfeld der heimischen Bankenlandschaft.“

Start mit 40 Bürgern und je 100 Gulden

Alles begann 1870: 40 Bürger stellten der Bank je 100 Gulden als Grundkapital zur Verfügung, das sind heute rund 23.000 Euro. Bereits nach sechs Monaten hatte sich die Summe bei der ersten Rumpfbilanz zu Jahresende um das Zwölffache gesteigert: auf rund 50.000 Gulden oder 290.000 Euro. In jüngerer Zeit überschritt die Bilanzsumme 1985 erstmals die Schilling-Milliardengrenze und mit Jahresende 2001 die Zwei-Milliarden-Schilling-Grenze.

In den vergangenen fünf Jahren stieg die Bilanzsumme um 27 Prozent, der Verkauf von Wertpapieren ist in den vergangenen zehn Jahren um 68 Prozent angestiegen. „Unsere Stiftung steht für besonderes gesellschaftliches Engagement“, sagt ihr Präsident Harald Gruber: „Die Basis der Stiftung sind persönliche Netzwerke und Kundenbeziehungen. Auf diesen wollen wir auch in Zukunft aufbauen und unsere gemeinwohlorientierten Aufgaben wahrnehmen.“

Die drei Schwerpunkte der Stiftung sind Bildung, die Feuerwehren der Region und der Bereich Kultur.