Dorfgemeinschaft: „Wir sind eine Familie!“. Dorfgemeinschaft Langmannersdorf zog eine positive Bilanz über das zu Ende gehende Jahr. Größtes und kostenintensivstes Projekt war die neue Kapellentüre.

Von Peter Nussbaumer. Erstellt am 03. Dezember 2016 (05:02)
Peter Nussbaumer
Pfarrer Josef Balteanu (Mitte) feierte die Seelenmesse, die vom Kinderchor (vorne) und Magdalena Schildberger und Gabi Erber (hinten, Erste und Zweite von links) gestaltet wurde; rechts hinten: Obmann Heribert Scheikl.

Am vergangenen Freitag hielt die Dorfgemeinschaft Langmannersdorf ihre Jahreshauptversammlung ab, die in traditioneller Weise in der Dorfkapelle mit einer Seelenmesse für die Verstorbenen des Ortes begann. Im Gasthaus Kern fand anschließend die Vereinsversammlung statt, in der Obmann Heribert Scheikl das abgelaufene Arbeitsjahr Revue passieren ließ, was von Schriftführer Helmut Schickelgruber sen. mit zahlreichen Fotos unterstützt wurde.

Scheikl: „Das größte und auch sehr kostenintensive Projekt war die neue Kapellentüre. Die alte Tür war bereits in die Jahre gekommen, morsch und die vielen Farbschichten begannen sich vom Holz zu lösen.“

Er bedankte sich bei allen Helfern und Spendern, aber ganz besonders bei „Meister Eder mit seinen Pumukeln“ (Tischlerei Gerald Eder und Familie), die den Auftrag angenommen und termingerecht zum Patrozinium fertiggestellt hatten.

Nebenanlagen wurden in blühende Oasen verwandelt

Neben der Durchführung des Patronziniumsfestes wurden das Buswartehaus gereinigt und eine neue Scheibe eingesetzt. Gitti Schicklgruber und ihre Helfer haben im Ort die Nebenanlagen gepflegt und in blühende Oasen verwandelt. Unter der Leitung von Max Erber wurde das „Leiden Christi Kreuz“ in vielen freiwilligen Stunden vorbildlich restauriert. Es ist jetzt wieder eine Sehenswürdigkeit von Langmannersdorf, ein Platz, an dem man gerne Andacht hält.

Für das kommende Jahr wird die Dorfgemeinschaft wieder neue Projekte wie die Platzgestaltung, Kreuzung vor der Firma Maier in Angriff nehmen. Obmann Scheikl abschließend: „Eine gesunde und gelebte Dorfgemeinschaft ist die Seele eines Ortes und gibt uns das Gefühl, dass wir alle eine große Familie sind, die stets zusammen hält.“