2020 als finanzieller Kraftakt für FF Oberndorf/Ebene. Trotz fehlender Veranstaltungen konnte die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf/Ebene ausgeglichen bilanzieren.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 17. Januar 2021 (16:38)
Nach der Wahl im Sparkassen-Saal: Altbürgermeister Franz Zwicker, Verwalterin Roswitha Embacher, Bürgermeister Christoph Artner mit seinem Häferl, das auch alle andern Feuerwehrmitglieder als Geschenk bekamen – allerdings ohne Bürgermeister-Aufdruck –, Kommandant Stefan Luef, Stellvertreter Stefan Zwicker und Alfred Eisner (von links).
Hans Kopitz

Die 125. Mitgliederversammlung haben sich die Oberndorfer Florianis auch ein bisschen anders vorgestellt, aber in Zeiten wie diesen ist eben so manches anders, deshalb begrüßte Kommandant Stefan Luef seine Mitglieder auch im Sparkassensaal und nicht wie üblich im Reblausstüberl der Vollrathhalle.

Die Versammlung wurde zügig durchgezogen, es gab keine Beförderungen und keine ausführlichen Berichte, denn es hatte Wie auch bei den anderen Wehren üblich, wurde die Mitgliederversammlung zügig durchgezogen, es gab keine Beförderungen und keine großartigen Berichte, denn es war wenig los gewesen im Vorjahr: keine Bewerbe, keine Leistungsprüfungen, kein Feuerwehrfest, kein Lager, keine Indoor-Veranstaltungen – nur ein Kameradschaftsabend mit der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenburg-Stadt sowie für die Feuerwehrjugend ein Wandertag zum Mittelpunkt von NÖ.

Auch der Ausblick auf das kommende Arbeitsjahr entfiel, weil man einfach nicht weiß, wie es weitergeht. Für die vergangenen fünf Jahre sprach Kommandant Stefan Luef den Silberhelmen jedenfalls einen großen Dank aus.

38.500 Euro für Einsatzbekleidung

Den Einnahmen in der Höhe von insgesamt 75.426 Euro – davon 23.900 Euro Einsatzverrechnung, 14.940 Euro Spendenaktion und 29.812 Euro von der Gemeinde – standen im Vorjahr Gesamtausgaben in der Höhe von 75.760 Euro gegenüber, davon 10.850 Euro für den Ankauf von Atemschutzgeräten, 38.500 Euro für Einsatzbekleidung, 6.700 Euro für Instandhaltung der Fahrzeuge, 1.300 Euro für Treibstoffe und 10.200 Euro für diverse Anschaffungen wie Anschlagmittel, Werkzeuge, Desinfektionsmittel und Masken.

„Trotz der fehlenden Veranstaltungen und hohen Ausgaben wurde für das Jahr 2020 ein ausgeglichener Haushalt erzielt. Unsere besonderen Einnahmen waren bedingt durch die großen Schadstoffeinsätze bei den Firmen Messer und Georg Fischer sowie im Bahnhofsbereich, wo undichte Waggons umgepumpt werden mussten. Außerdem war die Bevölkerung spendabel und auch Bürgermeister Christoph Artner sehr entgegenkommend. Ohne Unterstützung der Gemeinde hätten wir das Ganze heuer mit Sicherheit nicht stemmen können“, so Stefan Luef, wofür es einen Riesenapplaus gab.

Keine Überraschung gab es bei der anschließenden Wahl für die kommende Funktionsperiode. Kommandant Luef und sein Stellvertreter Stefan Zwicker wurden eindrucksvoll bestätigt. Verwalterin bleibt in bewährter Weise Roswitha Embacher.