Zwiespältige Bilanz bei der Feuerwehr Stollhofen

Starkregenereignis und Ableben von Verwalter Walter Grünsteidl prägten das Jahr der Feuerwehr Stollhofen.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 11:08
Lesezeit: 1 Min
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Das Jahr 2021 brachte für das Feuerwehrwesen neuerlich eine Reihe von Einschränkungen und Absagen mit sich. Heuer hofft man, wieder ein Feuerwehrfest abhalten zu können. Zusätzlich steht die Gründung einer Kinderfeuerwehr auf der Vorhabensliste. Im Bild:) Andreas Frauenhofer, Kommandant Markus Stockinger, Kommandant-Stellvertreter Florian Maissner, Verwalter Daniel Gärtner und Bürgermeister Herbert Pfeffer (von links).
Foto: Günther Schwab

Bei der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stollhofen im Feuerwehrhaus zog Kommandant Oberbrandinspektor Markus Stockinger eine etwas zwiespältige Bilanz über das abgelaufene Jahr: „Vor allem das Starkregenereignis Mitte Juli hat uns massiv beschäftigt. Mehrere Wehren aus dem Bezirk St. Pölten unterstützten uns bei den Auspumparbeiten.“

Das Ableben von Langzeitverwalter Walter Grünstäudl, er starb Anfang Mai im 62. Lebensjahr, bedeutete einen besonders schmerzlichen Verlust. Stockinger: „Über mehrere Jahrzehnte war er ein fixer Bestandteil unserer Wehr und hat wesentlich zur positiven Entwicklung beigetragen.“

Wegen Corona musste die Ausbildungs- und Übungstätigkeit etwas zurückgefahren werden. Das Feuerwehrfest, die Haupteinnahmequelle, mussten aufgrund der Pandemie abgesagt werden.

Obwohl erst vor einigen Jahren das Feuerwehrhaus samt einer geräumigen Fahrzeughalle neu errichtet wurde, herrscht bereits wieder Platzmangel. Daher soll eine Gerätehalle errichtet werden.

Zweites wichtiges Vorhaben in diesem Jahr ist die Etablierung einer Kinderfeuerwehr: Dabei sollen Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren für das Feuerwehrwesen begeistert werden.