Der Herzogenburger Ohrwaschlbrunnen steht wieder

Erstellt am 23. Juni 2022 | 05:02
Lesezeit: 2 Min
Der Herzogenburger Ohrwaschlbrunnen steht wieder
Nicht nur Josef Sonnleitner, auch Elina und Lion Mogg freuen sich über die Betonfigur – die jetzt eigentlich kein Brunnen mehr ist – im Steingarten.
Foto: Hans Kopitz/shutterstock.com_BUNDITINAY
Der „Ohrwaschlbrunnen“ steht wieder frisch restauriert in Herzogenburg. Allerdings ab sofort an einem neuen Platz.
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Es hat zwar seine Zeit gedauert, aber jetzt steht er auf seinem endgültigen Platz im neugestalteten Steinpark am Kirchenplatz – die Rede ist vom sogenannten „Ohrwaschlbrunnen“ – oder Viermännerbrunnen, wie er eigentlich wirklich heißt.

Seit 1965 stand er – vom St. Pöltner Maler und Bildhauer Robert Herfert geschaffen und dort aufgestellt – an der Südseite des Rathausplatzes, bevor der bei der Platz-Neugestaltung entfernt wurde und die letzte Zeit im Hof der Firma Grünberger in Oberndorf dahindümpelte.

Nun wurde er vom Adletzberger Bildhauer und Restaurator Johannes Jilch restauriert – die NÖN berichtete darüber, siehe hier – und vergangenen Freitagvormittag von den Bauhofmitarbeitern in der Stiftsgasse abgestellt. Ein riesiger Kran der St. Pöltner Firma Prangl hievte dann das sechs Tonnen schwere Stück am Nachmittag über die hohe Mauer in den Steinpark.

Josef Sonnleitner, Brunnenfreund und Besitzer des Hametner Bauernmuseums, wollte ihn eigentlich wieder am Rathausplatz haben – und bot sogar dreitausend Euro dafür –, aber die Stadtgemeinde entschied sich für den Steinpark, wo er wirklich gut hinpasst und Dienstag kommender Woche beim „Singen mit Aussicht“ auch gebührend bewundert werden kann.

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