Herzogenburg

Erstellt am 20. Januar 2017, 05:55

von Hans Kopitz

Florianis zogen Bilanz. Viel Licht, wenig Schatten: Die Feuerwehr Oberndorf blickte auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück.

Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf/Ebene: Simon Ferk, Rudi Singer, Kommandant Stephan Luef, Franz Zwicker, Johannes Kovac, Alfred Eisner, Michael Prunbauer, Bernhard Frauendienst und Kommandant-Stellvetreter Stefan Zwicker (von links), der bei einem Fotowettbewerb 24 Helme für seine Feuerwehrkollegen gewonnen hat. Simon Ferk und Bernhard Frauendienst haben beim Landes-Wasserdienst-Leistungsbewerb das Abzeichen in Silber errungen.  |  NOEN, Hans Kopitz

„Inzwischen konnte ich viel Erfahrung sammeln“, so Stephan Luef, der nach seiner Wahl im Vorjahr zum ersten Mal als Kommandant der Oberndorfer Florianis, die erste Mitgliederversammlung der sechs Gemeindewehren im Reblausstüberl der Vollrathhallen eröffnete. Dazu begrüßte er auch Bürgermeister Franz Zwicker, selbst Feuerwehrmitglied bei den Oberndorfern, Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiter Michael Prunbauer, Abschnittskommandant-Stellvertreter Rudi Singer, Unterabschnittskommandant Franz Burgstaller und als Vertreter der Polizei Johannes Kovac, ebenfalls eigenes Feuerwehrmitglied.

Luef ließ die Höhepunkte des vergangenen Jahres Revue passieren. Darunter war der Zukunftsworkshop, bei dem durch zwei Profi-Damen interessante Dinge bezüglich Wünsche, Anregungen und Zielsetzungen ans Licht gebracht und dabei aufgezeigt wurde, wie wichtig die Kameradschaft gerade im Feuerwehrwesen ist.

Neben den Aktivitäten der Feuerwehrjugend, die unter ihrem Betreuer Lukas Reitzl sowohl beim Wissenstest in St. Pölten als auch beim Jugendlager in Amstetten voll dabei war, den erfolgreichen Bewerben, bei denen auch diverse Abzeichen errungen werden konnten, und dem Feuerwehrfest im April, das dank der vielen freiwilligen Helfer wieder zu einem großartigen Erfolg wurde, sprach Luef auch den Feuerwehrball im November an. Es waren zwar viele Stunden investiert worden, doch konnte der Ball nicht an die großen Erfolge der Vorjahre anschließen.

Kommandant hofft auf Wettkampfgruppe

Der Kommandant bedauerte auch, dass sich im vergangenen Jahr keine Wettkampfgruppe gefunden hat. Luef: „Aber vielleicht tut sich im neuen Jahr etwas auf diesem Gebiet.“

Michael Prunbauer betonte, dass das Rote Kreuz ein bewegtes Jahr hinter sich hat. In den Räumlichkeiten der Bezirksrettungsstelle waren Flüchtlingsfamilien untergebracht. Inzwischen sind wieder ausgezogen und Veranstaltungen wie zum Beispiel die „Flotte Sohle“, die ja aus Platzmangel ausgelagert werden mussten, finden jetzt wieder in den eigenen Räumen statt. Gleichzeitig lud der Bezirksstellenleiter zum Rot Kreuz-Ball ein, der heuer am Samstag, 8. April, im Volksheim über die Bühne gehen wird.

Der Kommandant der Stadtfeuerwehr, Ralf Haselsteiner, dankte für die gute Zusammenarbeit, Rudi Singer gratulierte zu der ausgezeichneten Idee des Zukunftsworkshops, brachte Neuigkeiten über Ausbildung und Kurse und zeigte auf, dass die Drei-Tages-Regelung für Feste zugunsten einer 72-Stunden-Regelung gefallen ist. Außerdem wies er auf die steuerliche Absetzbarkeit der Feuerwehr-Spenden hin, die künftig automatisch über die Arbeitnehmerveranlagung erfolgen soll, wenn auf dem Erlagschein das Geburtsdatum des Spenders angegeben wird.

Bürgermeister sprach Dank für den Einsatz aus

Bürgermeister Franz Zwicker dankte für die Leistungen zum Wohle der Bevölkerung und brachte einen kurzen Rück- und Ausblick über das Gemeindegeschehen, wobei er auch betonte, dass er die Hoffnung auf ein gemeinsames Feuerwehrhaus - die Pläne, die immerhin 37.000 Euro gekostet haben, liegen ja fix und fertig auf dem Tisch - noch immer nicht aufgegeben hat.