Erstellt am 28. Dezember 2016, 04:58

von Thomas Heumesser

Drittel-Lösung ist perfekt. Mandatare brachten den Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses in Schweinern in trockene Tücher. Sie beschlossen auch neue Nachmittagsbetreuungs-Tarife im Kindergarten.

Geld  |  NOEN, Erwin Wodicka

Die Finanzierung des Zu- und Umbaus des Feuerwehrhauses der Florianijünger in Schweinern ist perfekt. Die Gesamtbaukosten werden mit 365.700 Euro, wobei 72.500 Euro im kommenden Jahr benötigt werden. Im Jahr 2018 werden 199.500 Euro aufgewendet, im Jahr 2019 93.700 Euro.

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt durch eine DrittelLösung, und zwar durch das Land NÖ (120.000 Euro), die Gemeinde (121.700 Euro) und durch die Eigenleistung der Freiwilligen Feuerwehr Schweinern (124.000 Euro).

Auf diese Vorgangsweise haben sich die Mandatare im Zuge der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig verständigt.

Apropos Feuerwehrhaus: Anlässlich der Gleichenfeier für das „Gemeinschaftshaus der Generationen“ der Freiwilligen Feuerwehr Hain-Zagging findet am Freitag, 30. Dezember, auch ein „Tag der offenen Tür“ statt.

Ein neuer Tarif für die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten wurde aufgrund der Änderung im NÖ Kindergartengesetz wie folgt einstimmig festgelegt: bis 40 Betreuungsstunden: 50 Euro; bis 60 Betreuungsstunden: 70 Euro; über 60 Betreuungsstunden: 80 Euro. Die neuen Tarife gelten ab 1. Februar.

Geschäftsführender Gemeinderat Thomas Amon (VP) berichtete, dass die Jungbürgerfeier am 27. Jänner im Gemeindezentrum stattfinden wird. Als Ehren- und Stargast konnte die Hürdensprinterin Beate Schrott gewonnen werden.

Hirschböck musste Thoma aufklären

Heftige Kritik übte geschäftsführender Gemeinderat Franz Hirschböck (VP) an Gemeinderat Josef „Joe“ Thoma.

Grund ist ein Facebook-Eintrag des Sozialdemokraten, den er im Zuge der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl publiziert hat.

„Offensichtlich kann oder will sich unsere Gemeinde im alten Kindergarten Hain die Heizkosten nicht mehr leisten. Man hat es nicht geschafft, den großen Raum mit Strom einzuheizen!“, empörte sich Thoma in dem sozialen Netzwerk. Somit habe die Wahlkommission von 8 bis 14.40 Uhr im kalten Raum sitzen und die Gemeindebürger in diesem Raum abstimmen müssen. Thoma abschließend: „Tja, unsere Gemeinde muss sparen! Sehr bürgerfreundlich!“

Hirschböck klärte nun den Sachverhalt auf: „Der EVN-Rundsteuersignal-Empfänger, der die Nachtspeicherheizung ansteuert, war defekt!“