Kollision mit Reh endete glimpflich. Motorradfahrer (52) kam mit Bruch des Daumens davon. Alko-Lenkerin (51) prallte gegen einen Baum: Abschürfungen.

Von Alex Erber und Peter Nussbaumer. Erstellt am 09. August 2019 (03:15)
leungchopan/Shutterstock.com
Symbolbild

Am vergangenen Donnerstag ereigneten sich zwei schwere Verkehrsunfälle, die beide ein glimpfliches Ende nahmen.

Kurz vor 12 Uhr war ein Motorradlenker aus Wien-Liesing auf der Bundesstraße 1 im Bereich Reiserhof unterwegs, als jäh ein Reh die Fahrbahn überqueren wollte. Es kam zu einer Kollision, durch die der Mann in das angrenzende Kukuruzfeld geschleudert wurde. Der 52-Jährige zog sich einen Bruch des Daumens zu, ansonsten kam er mit Abschürfungen davon.

Als die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren Perschling und Langmannersdorf gleichzeitig eintrafen, befand sich der Motorradlenker bereits im Rettungswagen, wurde versorgt und anschließend ins Spital eingeliefert.

Das Motorrad wurde geborgen und gesichert am Feldweg abgestellt.

Zum Glück nicht eingeklemmt

Um 22.57 Uhr sind die Feuerwehren Perschling und Thalheim zu einem Verkehrsunfall in Ziegelhausen mit angeblich eingeklemmter Person beordert worden. Allerdings stellte sich unmittelbar nach dem Eintreffen bei der Erkundung der Einsatzstelle heraus, dass die verunglückte Lenkerin nicht eingeklemmt war und lediglich Abschürfungen im Gesicht davongetragen hatte.

Die Langmannersdorferin war mit ihrem Auto aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit voller Wucht gegen einen Baum geprallt.

Der Alkotest ließ wenig später keine Zweifel über den Grund des Unfalls aufkommen. Die 51-Jährige hatte sich mit 0,95 Promille hinter das Steuer ihres Wagens gesetzt.

Die beiden Feuerwehren bargen das Wrack nach Beendigung der polizeilichen Unfallaufnahme.