Auch Traismauer setzt auf die Sonne. Römerstadt möchte bis 2023 alle kommunalen Gebäude auf Ökostrom umstellen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. April 2021 (11:54)
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„Die laufende Umstellung von Beleuchtungen auf LED-Technik, die Versorgung mit Nahwärme aus erneuerbaren Rohstoffen oder der Ausbau des Radwegenetzes sind wichtige Meilensteine am Weg zur nachhaltigen e5-Gemeinde! Jetzt werden die ersten Photovoltaikanlagen errichtet“, freut sich SPÖ-Umweltstadtrat Rudolf Hofmann. Mit der Kombination aus Sonnenstrom und modernen Beleuchtungen in den kommunalen Gebäuden könne man den Energiebedarf der Gemeinde drastisch senken. Mit den derzeitigen Förderungen reduziere sich die Amortisation auf nur fünf bis sieben Jahre.

Hofmann: „Angebote wurden bereits für sechs Photovoltaikanlagen an den Standorten: Mittelschule, Eltern-Kind-Zentrum, Kindergarten 1A, Kindergarten 1B, Bauhof und Volksschule Gemeinlebarn eingeholt. Eine weitere Anlage ist im Zuge der Errichtung der neuen Zeremonienhalle projektiert.“

Die Stadtgemeinde Traismauer investiert heuer 130.000 Euro in erneuerbare Energien und den Klimaschutz. „Die Förderzusagen seitens des Landes sind bereits eingelangt, die ersten Aufträge werden in den nächsten Wochen vergeben“, ergänzt SPÖ-Bürgermeister Herbert Pfeffer..

Ziel sei es, bis 2023 auf allen kommunalen Gebäuden Sonnenstrom zu erzeugen. Einschränkung: dort, wo es baulich möglich ist.