Klimaschutz: Herzogenburg will grüner werden. Steinpark in Kirchengasse soll ökologische Vorzeigefläche werden. Der Rathausplatz erhält Sitzplätze und kindgerechte Zonen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 08. September 2021 (05:13)
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Schon in der kommenden Rad-Saison soll der Weinbergweg im Traisental über den neuen Steg führen, der etwas südlich des alten Steges errichtet wird.
Hans Kopitz

Da hohe Temperaturen durch den zunehmenden Klimawandel immer mehr zur Belastung werden, sind Hitze-Inseln durch dicht bebaute und versiegelte Flächen nicht nur in Ballungszentren ein Thema, sondern betreffen auch kleinere Städte im ländlichen Bereich – und dem will die Stadtgemeinde mit Begrünungsmaßnahmen und schattigen Sitzplätzen ab sofort entgegenwirken.

In einem ersten Schritt sind die Planungen für den Steinpark in der Kirchengasse als ökologische Vorzeigefläche schon weit vorangeschritten.

Schon in Kürze sollen die ersten Umbauarbeiten beginnen – neben einer klimaresistenten Bepflanzung wird der Park offener und gemütlicher sein.

Auch der Rathausplatz soll klimagerechter gestaltet werden. Die Grundidee des von Architekt Göbl umgestalteten Platzes der Begegnung wird weitergeführt, indem die Ruhezonen durch schattige Sitzplätze und kindgerechter Zonen weiter aufgewertet und erweitert werden.

Als Begrünung ist hier eine troggebundene Bepflanzung angedacht, damit die baulichen Eingriffe auf ein Minimum reduziert werden.

Noch im Herbst wird übrigens auch mit dem Bau des neuen Traisensteges begonnen, das Betonieren der Uferelemente soll noch heuer abgeschlossen werden, mit dem Aufbau wird dann im kommenden Frühjahr gestartet.