„Brauchen die besten Radwege“. Immer mehr Menschen sind mit Bikes unterwegs. In Traismauer möchte auch die Politik, dass dieser Trend weiter anhält.

Von Red. Herzogenburg. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:53)
Auch in diesem Jahr nimmt Traismauer wieder an „NÖ radelt“ teil: Stadtrat Veronika Haas, Stadtrat Rudi Hofmann und KEM-Regionalmanager Alexander Simader (von links).
KEM Unteres Traisental-Fladnitztal

In Traismauer setzt man verstärkt auf die Nutzung des Fahrrades. Dabei ziehen die beiden Stadträte Veronika Haas und Rudolf Hofmann an einem Strang. Beide wollen das Radfahren attraktiver machen.

Wie schon im vergangenen Jahr nimmt Traismauer an der Aktion „Niederösterreich radelt“ teil. Dabei gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Die beiden Stadträte hoffen natürlich, dass sich viele Traismaurer engagieren und Kilometer für die Stadtgemeinde sammeln.

Rudolf Hofmann, Stadtrat für Umweltschutz und Tourismus, weiß über die Bedeutung des Radfahrens für die Region: „Gerade im Radtourismus liegt unsere große Chance. Die Bürger und Besucher können die Region mit unseren Elektrofahrrädern leicht erkunden. Die Nachfrage ist schon sehr groß.“

Um Radfahren in der Stadt noch attraktiver zu machen, findet eine enge Zusammenarbeit mit der Stadträtin für Ortsbildpflege und Verkehr, Veronika Haas, statt. Haas sieht noch ein großes Potenzial, die Stadt freundlicher und sicherer für Radfahrer zu machen: „Wenn dieser Trend anhält und wir auch wollen, dass unsere Kinder wieder verstärkt Radfahren, dann brauchen wir sowohl innerörtlich, wie auch zwischen den Gemeinden die bestmöglichen Radwege.“

Die breite Teilnahme an der Aktion „Niederösterreich radelt“ sorgt für große Freude bei der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental-Flanditztal und ihrem Regionalmanager Alexander Simader. Sie bietet daher umfassende Beratung zur Teilnahme unter 0676/5295276. Informationen gibt es auch unter niederoesterreich.radelt.at.

Eine passionierte Radfahrerin ist auch Wölblings Bürgermeisterin Karin Gorenzel: „Ich benütze das Rad meist in meiner Freizeit, um längere Touren zu machen. Einkaufswege erledige ich teilweise mit dem Rad. Um in die Arbeit zu kommen, verwende ich dann meist doch das Auto, da ich im Laufe des Tages öfters wegfahren muss. Ich schätze am Radfahren das Erlebnis, in der freien Natur zu sein. Dadurch ist es möglich, die Landschaft aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.“

Gorenzel vermutet, dass es einige Bürger gibt, die durch den Lockdown aufs Radfahrern gekommen sind: „Es fallen mir in der Gemeinde auch immer mehr E-Bikes auf.“

Service erfolgt binnen 24 Stunden

Wo viele Radfahrer sind, wird auch Service benötigt. Und genau das findet man beim Radservicecenter von Helmut Gelter in der St. Pöltner Straße in Herzogenburg. Die Kunden schätzten das rasche Service, denn binnen 24 Stunden bekommt man sein Rad zurück. Gelter, der selbst begeisterter Radfahrer ist – „ich besitze drei davon“ – hat sich weniger aufs Verkaufen der Bikes verlegt – „die Leute kaufen ohnehin meist beim Großhändler“ –, er bietet dafür gute Beratung, ausgezeichnete Reparaturleistungen und führt Service an jedem Fahrrad durch. Außerdem bekommt man Zubehör, Einzelteile sowie Scooter, Roller, Laufräder und gebrauchte Fahrräder. Wer sein Fahrrad im Online-Handel kauft, kann es direkt an das Radservicecenter schicken lassen. Gelter sorgt für den fachgerechten Zusammenbau und die richtige Einstellung sowie für die Entsorgung des Verpackungsmaterials.

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