Gault Millau: Vier „Hauben“ für Region. In Traismauer freuen sich der Nibelungenhof und der Gasthof zur Weintraube über den Erfolg. Der „Junge Wilde“ Michael Nährer räumt zum sechsten Mal in Folge ab.

Von Christian Gölss, Karina Eberl und Günther Schwab. Erstellt am 27. Oktober 2014 (14:44)
NOEN, Günther Schwab
Kochpionier Rainer Melichar hat sich seit Jahren mit verschiedensten Kochtechniken beschäftigt, dabei hat er die »Succowell«- Methode entwickelt. Seit Jahren erhält er für seine Kochkünste Bestbewertungen.
Die erfreuliche Entwicklung der heimischen Gastro-Szene spiegelt sich auch im jüngsten Gault Millau wider: Mit 16 Punkten erhielt der Nibelungenhof in Traismauer zwei „Hauben“ und platziert sich damit im landesweiten Spitzenfeld. Auch der Gasthof zur Weintraube freut sich über eine „Haube“ (13 Punkte).

Kochen mit „Succowell“ als Spezialität

Rainer Melichar, Inhaber beider Lokale, hat gemeinsam mit Gattin Elisabeth vor mehreren Jahren den Familienbetrieb übernommen.

NOEN, Günther Schwab
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Nicht nur seine Leidenschaft fürs Kochen und kreieren von neuen Gerichten hat ihn in Fachkreisen bekannt gemacht. Der in Fischamend geborene Spitzenkoch entwickelte die Spezialität des Hauses –  das Kochen mit „Succowell“.

Durch diese Methode wird auf künstliche Geschmacksverstärker verzichtet, indem Obst und Gemüse entsaftet werden. „In unserem Betrieb stehen gutes und leistbares Essen an oberster Stelle. Zusätzlich werden auch individuelle mit den Gästen abgesprochene Menüs angeboten“, so Rainer Melichar abschließend.

Saisonprodukte wie Kürbis sehr beliebt

In Kapelln räumte das Gasthaus Nährer bereits zum sechsten Mal in Folge mit 14 Punkten eine „Haube“ ab. Der „Junge Wilde“ Michael Nährer zeigt sich sehr froh über das Ergebnis und bedankt sich vor allem bei seinen treuen Stammgästen.

NOEN, Christian Gölss
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„Der Gast soll sich bei uns wohlfühlen, neben dem Essen ist vor allem eine professionelle und freundliche Betreuung sehr wichtig für uns“, so Nährer in seiner Stellungnahme.

Vor allem die Saisonprodukte wie Spargel, Kürbis oder derzeit Wild sind bei den Gästen sehr beliebt. Wichtig sind dem Chef auch regionale Produkte.
 


Weitere Hauben im Bezirk St. Pölten:

  • Restaurant „Galerie“, St. Pölten: eine „Haube“ (13 Punkte)

  • Gaststätte Figl, St. Pölten: eine „Haube“ (13 Punkte)

  • Landgasthof Kalteis, Kirchberg/Pielach: zwei „Hauben“ (15 Punkte)

  • Pedro‘s, Kasten: eine „Haube“ (13 Punkte)

  • Landgasthof zur Linde, Laaben: eine „Haube“ (13 Punkte)