Projekt „musikimpuls“: Drei Gemeinden sind dabei. Wölbling und Hafnerbach haben bereits positiv abgestimmt. Auch Statzendorf wird wahrscheinlich am Vorhaben, das die Region vernetzen soll, teilnehmen.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 05. Dezember 2018 (12:03)
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Symbolbild

Gemeinsam wollten sich Gemeinden der Region Dunkelsteinerwald für die Landesausstellung 2023 bewerben. Aus dem Bezirk St. Pölten wären Wölbling, Inzersdorf-Getzersdorf, Statzendorf, Nussdorf, Karlstetten und Hafnerbach fix dabei gewesen.

Wie berichtet, findet die Landesausstellung 2023 aber nicht statt, da es zu Terminverschiebungen kam. Die Steuerungsgruppe, die damals für die Bewerbung zur Landesausstellung zuständig war, trifft sich aber auch weiterhin. Auch das Ziel, die Region Dunkelsteinerwald als Musikregion unter dem Motto „Musikimpuls“ zu etablieren, bleibt aufrecht, wie Wölblings Bürgermeisterin Karin Gorenzel, die in der Steuerungsgruppe sitzt, weiß.

„Am 13. Dezember treffen wir einander wieder, bis dahin werden schon die meisten Gemeinden aus St. Pölten Beschlüsse haben, ob sie am Projekt teilnehmen werden“, so Gorenzel

Bereits abgewunken hat, wie berichtet, die Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf. Auch in Karlstetten hat sich der Gemeinderat gegen die Teilnahme am Projekt ausgesprochen. Einstimmig dafür ist der Gemeinderat in Wölbling gewesen. Positiv eingestellt ist man auch in Hafnerbach. Hier hat sich der Gemeinderat für den „Musikimpuls“ ausgesprochen.

Noch ausständig sind die Gemeinderats-Beschlüsse in Statzendorf und Nussdorf. „Der Tagesordnungspunkt wird in der nächsten Sitzung behandelt, im Vorstand haben wir aber besprochen, dass wir das Projekt befürworten“, informiert Bürgermeister Michael Küttner.

Noch unschlüssig ist man hingegen in Nussdorf. „Es ist alles offen, wir müssen uns erst mit den Musivereinen zusammensetzen und abklären, ob Interesse besteht“, so Ortschef Heinz Konrath.

Die Teilnahme am „Musikimpuls“-Projekt kostet den Gemeinden einen Euro pro Bürger pro Jahr.

Für das Projekt soll mit der Donau-Uni Krems zusammengearbeitet werden. „Geplant ist, eine Person für 20 Stunden anzustellen“, weiß Gorenzel. Die Bevölkerung soll außerdem intensiv beim Projekt miteinbezogen werden.