Roswitha Embacher lief in Ardagger zu Bestform. Roswitha Embacher lief in Ardagger zu ihrer besten Form auf.

Von Alex Erber. Erstellt am 30. August 2018 (04:44)
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Prominente Gratulanten gab es nach den tollen Erfolgen der Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf/Ebene: Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Max Ovecka, Ehrenlandesbranddirektor Wilfried Weissgärber, Roswitha Embacher, Isabella Samstag, Jörg Handhofer und Ehrenbrandrat Peter Höchtl (von links).
FF

Gut, besser, Roswitha Embacher! Die Feuerwehrfrau aus Oberndorf/Ebene war beim 62. Landeswasserdienstleistungsbewerb, der auf der Donau bei Ardagger in Szene ging, eine Klasse für sich. Sie sicherte sich in der Kategorie Zillen-Einer den Sieg und holte mit ihrer Kollegin Isabella Samstag in der Kategorie Bronze ohne Alterspunkte mit dem dritten Rang einen weiteren Podestplatz.

Eine weitere Feuerwehrfrau wusste in Ardagger zu glänzen. Andrea Perschl von der Freiwilligen Feuerwehr Traismauer-Stadt eroberte in der Kategorie Meisterklasse mit Alterspunkten ebenfalls den hervorragenden dritten Platz.

Nicht auf das Podest schafften es die Männer, wenngleich sich ihre Platzierungen durchaus sehen lassen können. Die Hilpersdorfer Paradezillenfahrer Josef Pruscha und Alfred Müllner belegten in der Kategorie Meisterklasse mit Alterspunkten den sehr guten siebenten Platz. Sie blieben sechs Hundertstelsekunden vor dem Parade-Duo aus Oberndorf/Ebene, Peter Höchtl und Johannes Kovac.

„Trainingsarbeit hat sich bezahlt gemacht“

Sehr hoch einzuschätzen ist auch der 14. Platz von David Brandl (Waldlesberg) in der Kategorie Zillen-Einer, in der nicht weniger als 329 Teilnehmer verzeichnet worden. Ebenfalls top: der 20. Platz des Gemeinlebarner Duos Andreas Bauer/Michael Redl in der Kategorie Bronze ohne Alterspunkte.

Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder freute sich mit den erfolgreichen Vertretern aus der Region, die den guten Ruf der Zillenfahrer neuerlich bestätigt haben: „Die Leistungen waren durch die Bank ausgezeichnet, die harte Trainingsarbeit, in die unzählige Stunden investiert worden sind, hat sich wirklich bezahlt gemacht.“

Zwar stehe der Wettkampf im Vordergrund, doch gehe es auch immer um eine Formüberprüfung, damit man im Ernstfall, etwa bei Hochwasser, rasch und effizient zur Stelle sein könne.

Interesse an den Bewerben war groß

Die Landeswasserdienstleistungsbewerbe im Bezirk Amstetten fanden vor einer Vielzahl an Zuschauern statt. Allein am vorletzten Tag, dem Samstag, wohnten über 500 Gäste der „Formel 1“, den Meisterklasse-Bewerben, teil. Auch Prominenz war zugegen, die Siegerehrung nahm Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf vor, die Daumen für die Teilnehmer aus dem Bezirk hat Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Max Ovecka gedrückt.