Susanne Heil: „Dieses Tal hat ein riesiges Potenzial“. Neue Managerin ist seit knapp zwei Monaten im Amt. Susanne Heil hat sich in der Region schon sehr gut eingelebt.

Von Alex Erber. Erstellt am 01. Mai 2018 (05:15)
NOEN, AE
Susanne Heil: „Mir macht die Arbeit großen Spaß.“

Im NÖN-Gespräch zieht die neue Tourismus-Managerin Susanne Heil eine erste Bilanz über ihre Tätigkeit. Sie fällt positiv aus.

Derzeit ist die dynamische Frau mit einem Umzug konfrontiert. Der Infopoint vor dem Schloss Traismauer ist Geschichte, er wird ins Schloss verlegt, wo auch die Vinothek angesiedelt ist. Die „Regio Tragisana“ hat den Betrieb der Vinothek eingestellt, nun übernimmt sie mit Rudi Hofmann der ehemalige Obmann des Bezirksweinbauverbandes. Er möchte gemeinsam mit dem Winzer und Sommelier Gabriel Christandl aus Nussdorf für eine Wiederbelebung sorgen. Aus der Vinothek wird die „Wine-Art-Zone“.

„Mein Schwerpunkt liegt auf der Tourismusinformation“, stellt Susanne Heil klar. Achteinhalb Wochenstunden wird sie dafür von der Stadtgemeinde Traismauer bezahlt, von Montag bis Mittwoch ist Heil jeweils am Nachmittag in der Römerstadt vor Ort.

„Mein Schwerpunkt liegt auf der Tourismusinformation“

Die übrige Zeit verbringt sie im Tourismusbüro in Herzogenburg; als Projektbetreuerin des Vereins Weinstraße & Tourismus Traisental-Donau, der sie mit 25 Wochenstunden speist.

Dort hat sie sich schon gut eingelebt. „Was sind die Wünsche der Gäste? Welche Wünsche haben die Partner?“ Um diese Fragen kreisen ihre Gedanken. Generell sei es gut, „wenn jemand da ist, der sich um die Leute kümmert. Der persönliche Kontakt tut gut. Mir macht die Arbeit jedenfalls großen Spaß.“

Der Weinfrühling am vergangenen Wochenende war schon eine erste Bewährungsprobe. „Ausgebucht!“, hieß es in der gesamten Region. „Langfristig bedarf es ganz sicher einem Plus an Herbergsbetrieben. Auch die Radfahrer sind eine eigene Gästekategorie, wir spüren eine starke Nachfrage nach ,Bed-&-Bike‘. Da muss zweifellos der Hebel angesetzt werden.“

Insgesamt ist Susanne Heil der Auffassung: „Dieses Tal hat ein riesiges Potenzial!“ Und sie meint damit nicht nur das Traisen-, sondern auch das Fladnitz- und Perschlingtal.