Tourismusbilanz: Keine Busse, aber eifrige Radfahrer. Obmann Pernikl freut Gästeplus in der Region Herzogenburg: „Aus St. Pölten, Umkreis-Bezirken, Deutschland.“

Von Alex Erber. Erstellt am 16. September 2020 (03:35)
Symbolbild
APA (dpa)

Anhand von Zahlen könne man es zwar nicht festhalten, die Optik spreche aber eine eindeutige Sprache: „Im Traisental sind mehr Radfahrer denn je unterwegs“, freut sich der Obmann des Vereins Weinstraße & Tourismus Traisental-Donau, Walter Pernikl. Er selbst hat erst am vergangenen Wochenende eine Radfahrerin angesprochen, die bei einer Panoramatafel Halt machte: „Sie kam aus Passau und war Mitglied einer ganzen Gruppe. Die Männer angelten, sie fuhr mit dem Rad und wollte weitere Touren erkunden, auch ein gemeinsamer Wandertag stand auf dem Programm.“

Eine fast typische Szenerie, denn die Ausflügler stammen aus St. Pölten, aus den umliegenden Bezirken, aus dem Süden Deutschlands.

Pernikl unterhielt sich auch mit dem Verantwortlichen für das Urzeitmuseum in Nussdorf, Stefan Kraus. Dort gibt es einen Besucherrückgang, was auf das Fehlen von Autobussen und Schülern zurückzuführen ist. Dennoch ist der Rückgang weit weniger schmerzhaft, als er vielleicht sein könnte: „Es gibt sehr viele Privatpersonen, die das Museum besuchen. Das gibt Anlass zur Hoffnung“, so Pernikl.

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