Wasserdienst-Bewerb: Abschnitt brillierte auf Pielach. Auf Bezirksebene waren die Vertreter der Region Herzogenburg Klasse für sich.

Von Alex Erber. Erstellt am 20. August 2017 (03:34)
NOEN, Nadja Straubinger-Gansberger
Das Team aus Oberndorf/Ebene hat den Wanderpokal zum dritten Mal gewonnen und darf ihn nun behalten: Roswita Embacher, Herbert Reschützegger, Karl Ferk, Johannes Kovac, Dieter Koppensteiner, Peter Höchtl und Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder (von links).

Am vergangenen Samstag fand in Rabenstein an der Pielach der Bezirkswasserdienstleistungsbewerb des Bezirkes St. Pölten statt. Auf der für diesen Bewerb extra aufgestauten Pielach herrschten durch das fast völlige Fehlen von Strömung besondere Verhältnisse, dem Veranstalter war es dadurch gelungen, eine doch sehr selektive Strecke aufzubauen.

Starkes Teilnehmerfeld

Etwas überrascht war man von der Vielzahl der Teilnehmer, die den St. Pöltner Bezirkswettbewerb als letzte Formüberprüfung vor den Landeswettkämpfen in Angern nutzten. In der Königsklasse „Bronze ohne Alterspunkte“ traten nicht weniger als 44 Gäste-Teams an.

Auf Bezirksebene waren die Vertreter des Abschnitts Herzogenburg dominant. Lediglich in zwei Kategorien, Silber ohne Alterspunkte und Zillen-Einer Allgemein, musste man den Abschnitten Neulengbach beziehungsweise St. Pölten-Stadt den Vortritt lassen. In jeder anderen Wertungsklasse stand ein Vertreter des Abschnitts ganz oben am Podest.

Speziell hervorheben muss man die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf/Ebene: Sie trat mit einer dezimierten Mannschaft an, die aber sehr erfolgreich war. Sie holte drei Mal Gold soiwe je einmal Silber und Bronze. Der Sieg in der Damenwertung durch Roswitha Embacher kam noch hinzu, sie war auf Bezirksebene die einzige Starterin.

Wanderpokal an Oberndorf/Ebene

Die tollen Leistungen bewirkten, dass die Oberndorfer die Mannschaftswertung für sich entschieden. Es war der dritte Mannschaftssieg in Folge bei den St. Pöltner Bezirksbewerben, daher konnte der von der NÖN gestiftete Wanderpokal endgültig an die Florianis aus Oberndorf übergeben werden.

Wermutstropfen: Die Bezirks-Zeiten fielen im Vergleich zu den Zeiten der Gästeteams doch sehr stark ab: „Da gibt es regelrechte Profis, die Konkurrenz ist stark. Dennoch haben unsere Teilnehmer hervorragend abgeschnitten, darauf kann man sehr stolz sein“, erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder.