Herzogenburg

Erstellt am 13. September 2016, 05:43

von Alex Erber

Weinherbst ist eröffnet. Die Vorzüge der Traisentaler Tröpferl und kulinarische Schmankerl standen in der längsten Kellergasse Österreichs oder vielleicht sogar Europas eindeutig im Mittelpunkt.

Die Eichberger Buschenschenker haben gemeinsam mit Vertretern der Stadt Traismauer die Weinherbsteröffnung trotz der kurzen Vorbereitungszeit bestens organisiert: Der Obmann der Eichberger Buschenschankgemeinschaft Andreas Denk, Stadträtin Veronika Haas, Konsistorialrat Wolfgang Payrich, NÖ Weinkönigin Christina Hugl und Winzer Thomas Heinrich (von links).  |  NOEN

Der Verein „Weinstraße und Tourismus Traisental-Donau“ mit Karin Schildberger-Böck, die Stadtgemeinde Traismauer mit Bürgermeister Herbert Pfeffer und die Buschenschankgemeinschaft Eichberger Kellergasse mit Obmann Andreas Denk an der Spitze haben sich am vergangenen Freitag als perfekte Gastgeber für die Eröffnung des Traisentaler Weinherbstes erwiesen.

Termintausch mit Traismauer

Ortschef Pfeffer erinnerte in Anwesenheit von NÖ Weinkönigin Christina Hugl daran, dass die Römerstadt turnusmäßig gar nicht an der Reihe mit der Ausrichtung der Veranstaltung gewesen sei. Weil aber in Herzogenburg das Rathaus neu gebaut werde, habe man den Termin mit Traismauer getauscht: „Ich danke daher den Buschenschenkern und Stadträtin Veronika Haas für die exzellente Organisation.“

Sämtliche Festredner würdigten die Vorzüge der erlesenen Traisentaler Weine und die Festgäste konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi meinte, der Wein habe mit dem Weinherbst nun eine eigene Jahreszeit bekommen, die den Altweibersommer zu verdrängen drohe.

Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch wiederum strich hervor, dass die Eichberger Kellergasse die längste Kellergasse in Österreich ist, die ganzjährig bewirtschaftet wird: „Und weil die Kellergassen in Österreich ziemlich einzigartig sind, könnte man durchaus sagen, dass es sich um Europas längste Kellergasse handelt.“

Das freute die Winzer, für die die nächsten Wochen angesichts der Weinlese eine „arbeitsintensive Zeit“ anbreche, wie Karin Schildberger-Böck bemerkte: „Für die Weingenießer hingegen beginnt die schönste Zeit.“