Bauvorhaben: Die Mühlbach-Brücke nimmt nun Gestalt an. Neue Querung kostet rund 160.000 Euro. Arbeiten verlaufen plangemäß. Offizielle Eröffnung erfolgt im September.

Von Günther Schwab. Erstellt am 22. Juli 2017 (06:21)
Die neue Mühlbaubrücke in der Katastralgemeinde Reichersdorf unmittelbar neben der S 33 zählt zu den größten Bauvorhaben der Marktgemeinde Nussdorf in diesem Jahr. Im Bild: Bauleiter Dieter Marchherndl, Matthias Brodesser und Bürgermeister Heinz Konrath (von links) bei einem Lokalaugenschein.
NOEN, Günther Schwab

Die Errichtung einer neuen Mühlbachbrücke unmittelbar neben der S 33 zählt zu den größeren Bauvorhaben der Gemeinde in diesem Jahr. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde in Sachen „alte Mühlbachbrücke“ ein Dienstbarkeitsbetrag mit der Firma Trans (Familie Hirschl) als Vertragspartner beschlossen.

Zur Vorgeschichte: Die alte Mühlbachbrücke (in unmittelbarer Nähe des Butonia-Areals, das von der Firma Trans vor einigen Jahren gekauft und entsprechend als Firmensitz adaptiert wurde) ist bereits in die Jahre gekommen und hätte in nächster Zeit saniert werden müssen. Nach einigen Überlegungen kam man im Gemeinderat zum Entschluss, eine neue Mühlbachbrücke zu errichten und die alte Brücke und einen rund 70 Meter langen asphaltieren Güterweg, der das Firmengelände der Firma Trans quert und zur Traisen führt, aus dem öffentlichen Gut auszuscheiden.

In den vergangenen Wochen wurde ein parallel führender Güterweg ertüchtigt und mit dem Neubau der Mühlbachbrücke begonnen. Ein diesbezüglicher Gemeinderatsbeschluss (Auftragsvergabe der Brückenbauarbeiten) war in der „Märzsitzung“ des Gemeinderates einstimmig beschlossen worden. Den Zuschlag hatte die Firma Swietelsky erhalten. Gesamte Auftragssumme: 160.000 Euro.

Erst die Fahrbahn, dann das Geländer

„Kürzlich wurden die beiden Tragwerkselemente der neuen Mühlbachbrücke mit einem 38- Tonnen-Kranwagen eingehoben. Derzeit werden die Randbalken der Brücke hergestellt. Unmittelbar danach erfolgt die Asphaltierung der Brücke und des Güterweges“, berichtet Bürgermeister Heinz Konrath (SP).

Ende Juli sollten die Arbeiten an der Fahrbahn abgeschlossen sein. Bis zur Montage des neuen Brückengeländers aus Metall wird ein Provisorium aus Holz bei der Brücke angebracht werden. Dadurch ist eine Benützbarkeit der neuen Brücke gegeben. Konrath: „Die endgültige Fertigstellung und offizielle Eröffnung ist für September vorgesehen.“

Mit der Fertigstellung der neuen Brücke wird die alte Brücke nicht mehr benötigt. Der im Gemeinderat beschlossene Dienstbarkeitsvertrag beinhaltet die Infrastruktureinrichtungen (Wasser, Strom, Gas), die noch bei der alten Brücke mitgezogen wurden und auch noch das „Trans“-Grundstück queren. Mit dem Vertrag sollen ein Weiterbetrieb und ein Service der Leitungen gewährleistet sein.