Herzogenburger Marienaltar bald in neuem Glanz. Professionelle Restaurierung kostet rund 2.000 Euro. Stift und Pfarre bitten um Spenden.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 04. März 2021 (14:27)
Etwas schmucklos präsentiert sich derzeit der Marienaltar mit dem Gnadenbild – das soll sich wieder ändern, deshalb gibt es eine Renovierung. Propst Petrus Stockinger (rechts) und Stadtpfarrer Mauritius Lenz bitten um Spenden aus der Bevölkerung.
Hans Kopitz

Am 3. November 1771 – also vor 250 Jahren – wurde das Gnadenbild „Maria mit dem geneigten Haupt“ am Marienaltar der Stiftskirche aufgestellt. Seither befindet es sich an diesem Ort und erfreut sich großer Beliebtheit und täglich kommen Menschen in die Kirche und fühlen sich angesprochen von dem Bild, das Maria und Jesus in liebevoller Zuwendung, Wange an Wange, zeigt. Diese Geste ist zeitlos.

Nicht ganz so zeitlos ist die barocke Einrahmung des Gnadenbildes. Das Silber ist blind geworden, die Strahlen haben an Kraft eingebüßt. Daher starten Stift und Pfarre das Projekt, das Marienbild zu seinem 250. Jubiläum wieder in vollen Glanz zu versetzen. Die Kosten für die professionelle Restaurierung belaufen sich auf rund 2.000 Euro. Stift und Pfarre bitten die Bevölkerung um eine Spende, um sie realisieren zu können.

Die Herzogenburger Stiftskirche war das erste Projekt des jungen Architekten Franz Munggenast. Nach mehr als vier Jahrzehnten Bauzeit wurde sie am 2. Oktober 1785 eingeweiht. Es ist der letzte bedeutende Kirchenbau des Barock in Österreich.