Region Herzogenburg: Modefarbe an den Schulen ist grün. Die Direktoren und Pädagogen sind gut vorbereitet: „Beginn so normal wie möglich.“

Von Hans Kopitz und Alex Erber. Erstellt am 02. September 2020 (04:02)
Direktor Bernhard Moser leitet ab sofort drei Volksschulen: St. Andrä, Inzersdorf und neu auch Herzogenburg.
Hans Kopitz

An der Spitze der Schulen der Region gibt es ab dem neuen Schuljahr nur eine einzige personelle Veränderung. Wie ausführlich berichtet, wird Bernhard Moser, bislang Direktor in St. Andrä und Inzersdorf, nun auch die Volksschule Herzogenburg leiten. Er tritt die Nachfolge von Reinhard Windl an, der in den Ruhestand getreten ist.

„Der Schulbetrieb wird so normal wie möglich beginnen. Aber es müssen Vorbereitungen getroffen werden. Die Direktion wird von den Behörden erfahren, welche Ampelfarbe es momentan gibt – und danach wird entschieden. Das Lehrpersonal wird darauf achten, dass bei den möglichen Aktivitäten und beim Verlassen der Schule der nötige Abstand eingehalten wird“, blickt Moser voraus.

„Der Schulbetrieb wird so normal wie möglich beginnen. Aber es müssen Vorbereitungen getroffen werden"

„Natürlich hoffen auch wir vom Elternverein der Volksschule, dass die Ampel lange auf Grün stehen wird, dass das Ganze bald vorüber ist und dass die Schule wieder normal weitergeht. Bis dorthin müssen wir verstärkt auf die Hygiene – wie das oftmalige Händewaschen – achten“, erklärt Edith Minarz-Kress, Obfrau des Elternvereins.

Bis auf kleine Änderungen soll der Schulbeginn an der Sportmittelschule Wölbling ablaufen wie immer, nur der Eröffnungsgottesdienst wird nicht stattfinden. „Die Klassen dürfen vollzählig kommen, niemand muss vorerst eine Maske tragen“, informiert Direktorin Petra Schrott. Wie schon im Frühjahr werden die Hände beim Eintritt in das Schulgebäude desinfiziert. Häufiges Händewaschen und regelmäßiges Lüften stehen auch weiterhin auf der Tagesordnung. Es steht genug Desinfektionsmittel zur Verfügung, um Tischflächen und andere Gegenstände nach ihrer Verwendung regelmäßig abzuwischen. Durch die wiedereingeführten Leistungsgruppen werde es nämlich nicht möglich sein, ausschließlich in der eigenen Klasse zu bleiben.

„Verkühlungen werden ein heikles Thema“

„Ein heikles Thema werden sicher leichte Verkühlungen im Herbst sein. Wir hoffen, dass es dann unkompliziert möglich sein wird, sich auf Corona testen zu lassen. Wir sind aber gut gerüstet, um jederzeit auf Distance-Learning umstellen zu können“, blickt Direktorin Schrott voraus. Schon am Ende des vergangenen Schuljahres haben alle Schüler einen Microsoft-Office-Zugang bekommen und eine erste Einschulung auf MS Teams erhalten.

Umfrage beendet

  • Wird der Schulbetrieb im Herbst reibungslos funktionieren?