Stadt kauft Spielgeräte an. Neu / Die Spielplätze in der Siedlung, in Waldlesberg, Hilpersdorf und am Eichberg werden modernisiert. Außerdem wird das bisher gepachtete Areal in Neu-Traismauer erworben.

Von Alex Erber. Erstellt am 17. Juni 2014 (23:59)
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Gemeinderätin Elisabeth Wegl (Zweite von rechts) mit Kindern und Eltern am Spielplatz in der Siedlung: „Wir begrüßen die erreichten Veränderungen bei Spielplätzen in Traismauer.“privat

TRAISMAUER / Positive Nachrichten gibt es von der „Spielplatz-Front“: Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Ankauf mehrerer Spielgeräte beschlossen. Darunter sind eine Vogelnestschaukel und Fallschutzmatten für den Kinderspielplatz Waldlesberg, ein Selbstfahrkarussell für den Spielplatz in der Siedlung, ein Kletternetz für den Spielplatz am Eichberg sowie eine Federwippe für den Kinderspielplatz Hilpersdorf.

„Steter Tropfen höhlt offensichtlich auch in unserer Gemeinde den Stein. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, noch vor den Sommerferien diese Anschaffungen zu beschließen“, frohlockt Gemeinderätin Elisabeth Wegl von der Bürgerliste MIT. „Mit den neuen Geräten hat Bürgerliste natürlich nichts zu tun. Es finden jährliche Spielplatzbegehungen statt. Dabei wird evaluiert, was notwendig und sinnvoll ist. Es handelt sich um Anschaffungen, die schon seit längerer Zeit geplant sind“, erklärt dazu SP-Bürgermeister Herbert Pfeffer.

Dissonanzen gibt es rund um den Spielplatz in Neu-Traismauer, der sich auf einem gepachteten Areal befindet.

Im Bauausschuss waren die Mitglieder einstimmig übereingekommen, dass nach einem Alternativgrundstück gesucht werden soll. Begründung: Der derzeitige Standort neben der Herzogenburger Straße ist zu gefährlich.

Zur Überraschung der Liste MIT gab es dann bei der Stadtratssitzung einen Dringlichkeitsantrag der SP. Das derzeitige Grundstück wird um 28.440 Euro erworben. Spielgeräte im Wert von 15.000 Euro sollen angekauft werden.

„Obwohl die Schaffung eines tauglichen Spielplatzes in Neu-Traismauer schon längst überfällig und eigentlich zu begrüßen ist, wird leider einmal mehr nur die zweitbeste Lösung realisiert, weil dieser Standort einerseits dezentral, andererseits an der meist befahrenen Straße Traismauers liegt“, ärgert sich Elisabeth Wegl. Man habe aber zugestimmt: „Besser eine rasche Lösung als gar keine!“

Stadtchef Pfeffer betont, dass man sich bemüht habe, Alternativgrundstücke zu finden. „Was nicht verbaut ist, liegt im Bauland. Es gab beim Nachfragen zwei Alternativen: Entweder die Grundstücksbesitzer lehnten den Verkauf ab oder sie verlangten den Bauland-Preis, also 60 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Solange das Grundstück als Spielplatz genutzt wird, müssen wir für die derzeitige Liegenschaft nur 20 Euro pro Quadratmeter zahlen. Ich bin dem Verkäufer für diese Fairness sehr dankbar. Aus Sicherheitsgründen wird das gesamte Grundstück eingezäunt.“