Ein Abschied mit Wehmut von Pfarrer Leopold Klenkhart. Pfarrer Leopold Klenkhart hat Statzendorf und Hain in Richtung Reidling verlassen.

Von Thomas Heumesser. Erstellt am 12. September 2021 (15:03)
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Verabschiedung: Mesner Karl Kral, Kindergartenleiterin Ursula Marbach, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Roswitha Neuwirth (hinten), Pfarrer Ulrich Mauterer, Diakon Jakobus Wendland, Propst Petrus Stockinger, Pfarrer Leopold Klenkhart und Bürgermeister Herbert Ramler (vorne, jeweils von links).
Thomas Heumesser

Die Pfarre Statzendorf hat „ihrem“ Pfarrer Leopold Klenkhart einen würdigen Abschied bereitet. Wie berichtet, betreut der Seelsorger ab sofort die Pfarre Reidling.

Bei der Festmesse mit dabei war mit Propst Petrus Stockinger, Pfarrer Ulrich Mauterer und Diakon Jakobus Wendland auch das neue Team, das fortan in den Pfarren Statzendorf, Hain und Inzersdorf tätig sein wird.

Nach der Messe bedankte sich Vorsitzende Roswitha Neuwirth im Namen des gesamten Pfarrgemeinderates bei Pfarrer Leopold Klenkhart mit herzlichen Worten für seine Verdienste und Leistungen in den vergangenen zehn Jahren rund um die Pfarre Statzendorf.

Die Ministraten überreichten ihm ein T-Shirt, auf das sich alle Ministranten der vergangenen zehn Jahre verewigt hatten.

Der Pfarrgemeinderat überreichte Leopold Klenkhart ein Präsent in Form einer Lokomotive, denn er ist ein „Reisender“: Sechs Pfarrreisen hat der Priester in den vergangenen zehn Jahren organisieren, die Reise nach Süd-Sinai, geplant gewesen für das vergangene Jahr, konnte wegen Corona nicht durchgeführt werden.

Sachertorte mit Gemeindewappen

Bürgermeister Herbert Ramler richtete Dankesworte an den scheidenden Seelsorger. Aus vertraulicher Quelle hatte der Ortschef erfahren, dass Leopold Klenkhart auch gerne einmal nascht. Daher überreichte ihm Ramler eine Sachertorte, versehen mit dem Gemeindewappen.

Für das neue Team gab es als Willkommensgeschenk einen Geschenkskorb mit Köstlichkeiten aus Statzendorf.

Nach der Messe lud man zu einer Agape ein.

Im September 2011 hat Leopold Klenkhart die Pfarre Statzendorf von seinem Vorgänger Mauritius Lenz übernommen. Enge Wegbegleiter waren stets der Pfarrkirchenrat und die Pfarrgemeinderäte. Zwei Wahlen konnte Leopold Klenkhart abhalten und ein Team für die Glaubensarbeit in der Pfarre suchen.

Auch das Team der Kommunionspender in der Pfarre wurde durch das Engagement aufgestockt und erweitert.

Eine Neuerung hat Leopold Klenkhart mit den Wortgottesfeierleitern in die Gemeinde gebracht. Anfangs skeptisch hinterfragt, konnte er sechs Personen in der Pfarre für das Wort Gottes und das Abhalten der Feiern begeistern.

Ein wichtiger Teil war die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Ob die wöchentlichen Besuche im Kindergarten, die Familienmessen, Stationsbetrieb beim Markusfest oder die wichtige Truppe der Ministranten – er hatte immer ein offenes Ohr, viele Ideen und, damit verbunden, viele schöne Begegnungen. In den besten Tagen hatte die Pfarre Statzendorf 32 Ministranten; derzeit ist es eine kleine Schar, aber nicht minder engagiert.

Ob bei den Ministunden oder den jährlichen Miniausflügen, Ministrantenlagern, der Ministrantenwallfahrt nach Rom, Weihnachtsfeiern, Kinobesuche: Sie haben viel gemeinsam unternommen. Ein anderer Teil der Jugendarbeit war die Zusammenarbeit mit der Landjugend. Ob Messgestaltung, Unterstützung beim Adventkranz- beziehungsweise Krippenaufbau, Erntedank oder die legendären Projektmarathon – Leopold hat immer ein offenes Ohr gefunden und ein gutes Miteinander erreicht.