Mandatare stellen die Schulbetreuung sicher. Zu wenige Anmeldungen, daher keine Förderung vom Land: Dennoch sind die Volksschüler am Nachmittag in Obhut.

Von Thomas Heumesser. Erstellt am 07. Juni 2017 (04:33)
SP-Küttner: „Nachmittagsbetreuung zum Wohl der Kinder und Eltern.“
NOEN, Heumesser

Die Nachmittagsbetreuung für Volksschüler war ein zentraler Punkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

SP-Bürgermeister Michael Küttner berichtete, dass bei der heurigen Bedarfserhebung nur acht Kinder für die schulische Nachmittagsbetreuung an der Volksschule Statzendorf angemeldet worden sind. Laut den Richtlinien wird eine Personalförderung im Ausmaß von maximal 8.000 Euro nur dann vom Land NÖ gewährt, wenn zumindest 15 Kinder angemeldet sind.

Im Vorfeld der Sitzung war von SP und VP gemeinsam beraten worden, ob die Nachmittagsbetreuung nun angeboten werden soll oder nicht. Der Gemeinde würden Kosten von etwa 15.000 Euro entstehen, wenn man die Nachmittagsbetreuung anbietet. Trotz des finanziellen Aufwandes kamen die Mandatare zum Entschluss, die Nachmittagsbetreuung anzubieten, was nun auch im Gemeinderat einstimmig beschlossen worden ist.

Lern- und Freizeit

Die Betreuungstage sind von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 11.45 bis spätestens 16.30 Uhr in der Schule. Die Beaufsichtigung teilt sich in Lernzeit (Lernen, Lesen, Üben, Hausübung) und Freizeit (Spielen, Basteln, Turnen, Bewegung an der frischen Luft).

Monatliche Kosten: 70 Euro (bei Betreuung an vier Tagen pro Woche), 52 Euro (drei Tage), 34 Euro (ein Tag oder zwei Tage). Für Geschwister gewährt die Gemeinde eine 50-prozentige Ermäßigung.

Für die Nachmittagsbetreuung holte die Gemeinde auf einer Basis von 20 Wochenstunden Angebote von zwei anerkannten Institutionen ein, und zwar von der NÖ Familienland GmbH und der Volkshilfe.

Den Zuschlag erhielt die NÖ Familienland GmbH, sie verlangt 18.900 Euro.

Gemeinde schüttete wieder Füllhorn aus

Auch drei Subventionen hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. 200 Euro erhält der Radclub Arbö St. Pölten für die Durchführung eines Radrennens am Samstag, 1. Juli. Der Pensionistenverband und der Seniorenbund erhalten 5,10 Euro pro Mitglied, das sind beim Pensionistenverband 647,70 Euro (127 Mitglieder) und beim Seniorenbund 433,50 Euro (85).