Fasching ist auch in Herzogenburg geweckt

Oberndorfer Gilde übernahm von Bürgermeister Christoph Artner den Stadtschlüssel. Um die Aufführungen wird gebangt.

Erstellt am 17. November 2021 | 04:23
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Zumindest bis Faschingssonntag ist der Stadtschlüssel, den Gildenpräsident Erich „Bauchi“ Böck und Ehrenpräsidentin Gerti Frühwirth von Bürgermeister Christoph Artner (von links) „erkämpft“ haben – nun in der Hand der Gilde.
Foto: Hans Kopitz

Traditionsgemäß traf am 11. 11. eine Abordnung der Oberndorfer Faschingsgilde im Rathaus ein, um den Fasching zu wecken und von Christoph Artner den Stadtschlüssel zu übernehmen. Das Zeremoniell ging nicht wie üblich um 11.11 Uhr, sondern erst um 15.15 Uhr über die Bühne, da der Bürgermeister am Vormittag einen anderen Termin wahrnehmen hatte müssen.

Der 11. 11. ist nicht, wie allgemein angenommen wird, Faschingsbeginn, der ist erst nach Weihnachten, Faschingwecken heißt, dass an diesem Tag die Narren für den Fasching zu arbeiten beginnen.

Ob und wann die Oberndorfer beginnen, wird erst in den nächsten Tagen entschieden, denn viele Gilden im Land haben ihre Faschingssitzungen coronabedingt schon abgesagt. Auch die Oberndorfer haben Angst, dass vielleicht dann auf der Bühne mehr Menschen agieren, als im Publikum zu finden sind.

Wie es weitergeht, steht noch in den Sternen, eines ist aber sicher: 2024 Feiert die Oberndorfer Faschingsgilde ihr 50-jähriges Bestehen – und bis dahin wird sich hoffentlich die Pandemie vertschüsst haben.