Markus Huber hat den besten Riesling: Von Vinaria ausgezeichnet

Produkt des Reichersdorfer Winzers hat bei Verkostung der Premium-Tröpferl 2020 überzeugt.

Erstellt am 17. November 2021 | 05:53
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Markus Huber hat gut lachen: „Ich freue mich sehr über das Ergebnis dieser Verkostung.“
Foto: Loutocky.com

Vertreter des Branchenmagazins Vinaria haben die österreichischen Premium-Rieslinge des schwierigen Jahrganges 2020 verkostet. An der Spitze steht ein bestechender Mix aus den Riesling-Hochburgen Wachau, Kamptal und Wien mit einer Prise Kremstal. Im Traisental top: Markus Huber und Ludwig Neumayer.

Die wankelmütige Witterung des Vorjahres habe auch die Riesling-Spezialisten unter den österreichischen Winzern vor große Herausforderungen gestellt. „Dass diese im Großen und Ganzen recht gut gemeistert wurden, hat die Vielzahl zwar relativ schlanker, doch reintöniger und fruchtbetonter Rieslinge gezeigt, die die diesjährige Verkostung geprägt haben“, heißt es seitens Vinaria.

„Rassige, fast stahlige Säurestruktur“

Kühle Eleganz und rassige Struktur: Mit diesen beiden Begriffspaaren sind die besten österreichischen Rieslinge von 2020 schon treffend gekennzeichnet. Tatsächlich charakterisiert die besten 2020er quer durch alle Anbaugebiete eine rassige, zuweilen fast stahlige Säurestruktur, die jedoch nur in den seltensten Fällen aggressiv oder unreif erscheint.

Unter dem ersten Dutzend findet sich der zu erwartende Mix aus den Riesling-Hochburgen Wachau, Kamptal und Wien mit einem Schuss Kremstal. Einigermaßen überraschend kam das deutliche Übergewicht der Wachauer Erzeuger.

Der beste Traisentaler wiederum kommt diesmal von Markus Huber mit einem geradezu stahlig anmutenden Riesling aus der Ersten Lage Berg. Knapp dahinter: Ludwig Neumayer mit seinem „Wein vom Stein Inzersdorf“.