Pflege für rund 850 Bäume in der Stadt. Um rund 850 der riesigen Pflanzen muss sich die Stadtgemeinde Traismauer kümmern.

Von Günther Schwab. Erstellt am 10. Oktober 2019 (12:30)
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In den vergangenen Wochen wurde der „Baumservice“ durchgeführt: Umweltbeauftragter Thomas Fraisl, Bürgermeister Herbert Pfeffer, Baumsachverständiger Joseph Klaffenböck, Karl Kramler und Stadtgärtner Martin Winter (von links).

 Im Jahr 2016 wurde Traismauer zur „Stadt der Bäume“ von der International Society of Arboriculture gekürt. In die Betreuung der Stadtgemeinde Traismauer fallen rund 850 Bäume im Gemeindegebiet, welche auch im Baumkataster erfasst sind. Davon stehen fünf Bäume unter Naturdenkmalschutz.

„Im gesamten Gemeindegebiet wurden durch Joseph Klaffenböck jene sich im Besitz der Stadtgemeinde Traismauer befindlichen Bäume ab einem Stammumfang von 80 Zentimeter auf ihre Verkehrssicherheit überprüft“, erzählte der für Umweltschutz und Naturschutz zuständige Gemeindemitarbeiter Thomas Fraisl. Heuer wurde bei 141 Bäumen die Regelkontrolle zur Verkehrssicherheit verrichtet. Bei 190 Bäumen wurde die Ersterfassung abgehalten. Aufgrund exponierter Standorte von diversen Bäumen waren Pflegemaßnahmen für die Verkehrssicherheit erforderlich. Diese wurden von Joseph Klaffenböck und seinem Mitarbeiter Karl Kramler in den vergangenen Wochen durchgeführt.

Optimale Pflege der Gemeindebäume

Durch das Erstellen des Lichtraumprofiles und dem Zurücknehmen von Ast-Überhängen wird die bestmögliche Sicherheit zur Abwehr von Gefahren und Schäden für die Bevölkerung gewährleistet. „Aufgrund des von der Gemeinde geführten Baumkatasters kann eine optimale und zielführende jährliche Pflege der Bäume erzielt werden. Die Stadtgemeinde Traismauer legt großen Wert auf einen nachhaltig, gesunden und verkehrssicheren Baumbestand“, berichtete Bürgermeister Herbert Pfeffer.

Dies werde durch regelmäßige Kontrollen sowie der Durchführung von entsprechenden Pflegemaßnahmen bekräftigt. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass der Baumbestand weiterhin gewissenhaft gepflegt und mit Neupflanzungen auch für kommende Generationen in Traismauer erhalten bleibt“, betont Pfeffer.

Ein besonderes „Baumjuwel“ ist der Rosskastanienbaum in der Venusberger Straße. Er ist seit 1961 ein Naturdenkmal. „In seiner Ausprägung, Vitalität und mit einem geschätzten Alter von rund 200 Jahren ist er einzigartig“, erzählte Fraisl.