Mutter bangt nach Verkehrsunfall um Sohn. 18-Jähriger ging auf Straße zwischen Stollhofen und Gemeinlebarn. Ein Auto erfasste ihn, er erlitt schwerste Verletzungen.

Von Alex Erber. Erstellt am 23. Januar 2018 (04:55)
APA (Webpic)
Opfer erlitt schwerste Verletzungen

Was bewegt einen 18-Jährigen, um kurz vor Mitternacht am Fahrstreifen der Bundesstraße 43 von Stollhofen Richtung Gemeinlebarn zu marschieren? Diese Frage bleibt vorerst ungeklärt, denn der junge Mann, zuletzt in Zagging gemeldet, ist von einem Auto erfasst worden und liegt mit schweren Verletzungen im Universitätsklinikum St. Pölten.

Der tragische Unfall ereignete sich am vergangenen Montag kurz vor Mitternacht. Ein 52-Jähriger aus Wien-Favoriten lenkte sein Auto im Freilandgebiet aus Stollhofen kommend Richtung Gemeinlebarn. Aus unbekannter Ursache erfasste der Wagen Dominik St., der in die gleiche Richtung unterwegs war. Der 18-Jährige wurde durch die Wucht des Anpralles auf den linken Fahrstreifen geschleudert.

„Dominik hat einen offenen Schädelbasisbruch erlitten. Seine anderen Verletzungen können noch nicht operiert werden, weil das Gehirn zu instabil ist.“

Der schwer verletzte Fußgänger wurde zunächst vom geschockten Unfalllenker und einem Zeugen bis zum Eintreffen des Notarztes versorgt und danach mit dem Rettungshubschrauber Christophorus in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Seine Mutter bangt um das Leben ihres Sohnes: „Er befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand“, berichtet Melitta St. am Freitag im NÖN-Gespräch: „Dominik hat einen offenen Schädelbasisbruch erlitten. Seine anderen Verletzungen können noch nicht operiert werden, weil das Gehirn zu instabil ist.“

Die Frau bittet jedenfalls den unbekannten Zeugen, sich bei ihr unter 0664/6570620 zu melden: „Ich möchte mich bedanken, dass er so schnell die Rettungskette in Kraft gesetzt hat. Sonst wäre Dominik jetzt vielleicht gar nicht mehr am Leben.“

Beim Autolenker wurde ein Alkotest durchgeführt: 0,0 Promille.