Dodgeball: Spaßfaktor ist garantiert. Österreichische Dodgeball-Bundesliga macht Station in Anton-Rupp-Freizeithalle. Mit dabei ist der Herzogenburger Verein „Intoxicated“, der mittlerweile 50 Mitglieder hat.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 08. Januar 2018 (12:16)
Katrin Böck, Manuel Wieser, Stefan Payer und Georg Aufhauser von „Intoxicated“ (von links) freuten sich über den dritten Platz beim ersten Trampolin- Dodgeball-Cup im Austria FlipLab Vienna. Am kommenden Sonntag treten sie mit Heimvorteil an.
NOEN, privat

Am kommenden Sonntag ist die Dodgeball-Bundesliga zu Gast in der Anton-Rupp-Freizeithalle.

Dodgeball – zu deutsch „Duck-Dich-Ball“ – ist eine Trendsportart, die sich in den vergangenen Jahren sehr schnell und imposant vergrößert hat. Es erinnert stark an Völkerball, mit dem großen Unterschied: mehrere Bälle, weniger Spieler, mehr Action, mehr Adrenalin, mehr Spaß, schneller, dynamischer, spannender und vor allem „stylischer“.

Die gegnerischen Spieler werden abgeschossen, sie können ausweichen oder fangen. Verwendet werden, je nach Bewerb, drei oder fünf Bälle gleichzeitig, was dem Spiel einen großen Schwung verleiht. Vor Spielbeginn werden die Bälle auf die Mittellinie gelegt und können nach einem Anpfiff ergattert werden. Wenn man „raus“ ist, stellt man sich der Reihe nach am Spielrand auf. Wenn einer aus dem eigenen Team den Ball fängt, kommt der, der am längsten draußen war, wieder ins Spiel. Das Spiel ist aus, wenn ein Team vollkommen „eliminiert“ wurde oder die Spielzeit von drei Minuten ausgelaufen ist.

Ein Sportverein, der sich neben Klassikern wie Fußball und Volleyball oder auch für Kartfahren, Klettern, Laufbewerben und Tischtennis sowie dem angesprochenen Dodgeball interessiert – je ausgefallener und lustiger der Sport, desto besser –, ist der Herzogenburger Sport- und Freizeitverein „Intoxicated“, der sich aktuell aus etwa 50 Mitgliedern zusammensetzt. Sein Interesse besteht darin, jedem einzelnen Mitglied Sport und Kultur näher zu bringen.

Jüngstes Mitglied ist 18, ältestes Mitglied ist 58

„Ein Hauptaspekt ist der soziale Faktor, jedes Mitglied soll Spaß an Bewegung haben und diesen ausüben können, wo und wann es ihm beliebt. Dabei ist nicht entscheidend, wie sportlich oder unsportlich beziehungsweise wie jung oder alt man ist. Vom Jüngsten mit 18 Jahren bis hin zum Ältesten mit 58 Jahren sind alle motiviert im Verein tätig“, so Mitglied Stefan Payer.

„Intoxicated“ bemüht sich, nicht seine Mitglieder für Sport zu begeistern, sondern primär den Spaß in der Gruppe zu fördern. So fahren auf die Bewerbe nicht nur Spieler mit, sondern bei jedem Event sind zahlreiche Fans anwesend, die die Teams lautstark anfeuern - dadurch wird die Zusammengehörigkeit im Verein noch weiter gesteigert. Abseits des Sportes versucht der Verein, auch die Kulturen der verschiedenen Länder besser kennenzulernen, so wurden schon verschieden Kulturausflüge organisiert - wie nach Stuttgart, Berlin und Prag.

Geografisch ist der Verein in der Stiftsstadt angesiedelt, allerdings werden für Turniere und Ausflüge gerne größere Distanzen in Kauf genommen. Hauptsächlich wird an Fun-Events teilgenommen, vereinzelt ist der Verein aber auch im semi-professionellen Bereich unterwegs – so spielt „Intoxicated“ in der Dodgeball-Bundesliga mit. Und will am kommenden Sonntag ab 11 Uhr gegen die besten Teams Österreichs bestehen. Snacks, Getränke und Mehlspeisen sind vorhanden.