Landesausstellung: Keine leeren Kilometer für Traismauer

Erstellt am 02. Dezember 2022 | 05:31
Lesezeit: 3 Min
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Ein Teil des Projektteams präsentierte die Bewerbungsunterlagen: Dieter Lutz, Rudolf Hofmann, Monika Heindl (Projektbegleiterin von NÖ Regional), Dominik Hagmann, Bürgermeister Herbert Pfeffer, Gotthard Klaus und Elisabeth Schiesser (von links).
Foto: Günther Schwab
Zuschlag ging an Mauer, doch Bewerbung für Landesausstellung hat viele neue Aspekte für das Untere Traisental hervorgebracht.
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Obwohl Traismauer nicht den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesausstellung 2026 erhalten hat, haben die Vorarbeiten zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen wichtige und auch neue Erkenntnisse hinsichtlich der touristischen Entwicklung des Unteren Traisentals gebracht. Das Projekt ist nun der Bevölkerung in der Wein-Art-Zone im Schloss präsentiert worden.

Die Entscheidung für die Bewerbung um die Ausrichtung der NÖ Landesausstellung 2026 erfolgte in Traismauer relativ kurzfristig.

„Ein Teil des Teams, das an diesem Projekt mitgearbeitet hat, hat in den vergangenen Jahren durch mehrere Ausstellungsorganisationen bereits hervorragende Arbeit geleistet. Durch die Herausforderung der Bewerbung für die NÖ Landesausstellung wurde innerhalb kurzer Zeit nochmals viel Energie in die Aufarbeitung verschiedenster Themen investiert und eine tolle Bewerbung ausgearbeitet“, erklärte Tourismusstadtrat und Projektleiter Rudolf Hofmann in seiner Einleitung.

Der Weg zur Bewerbung mit dem Titel „Zeitreise Wasser - Von den Römern bis heute“ war außerordentlich produktiv und hat viele neue Aspekte für die touristische Zukunft des Unteren Traisentals hervorgebracht wie auch Traismauer enger mit seinen Umlandgemeinden verbunden.

„In den kommenden Wochen werden wir die ersten Gespräche mit der Landeshauptstadt St. Pölten sowie der Kulturabteilung des Landes führen, um Bausteine der Bewerbung bereits für das Kulturhauptstadtjahr 2024 gemeinsam umzusetzen“, so Rudolf Hofmann weiters.

„Umgang mit Wasser ist ein elementarer Baustein“

Bürgermeister Herbert Pfeffer hielt fest, dass wichtige Grundlagen erarbeitet worden sind und Erkenntnisse für künftige Vorhaben auch in Sachen Nachhaltigkeit gewonnen wurden: „Durch die Klimaerwärmung wird es auch zu Veränderungen im Wasserhaushalt geben. Laut ,Wasserbericht 2050‘ wird das Untere Traisental seine Wasserressourcen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten überstrapazieren, wodurch es zu Wassernutzungskonflikten kommen kann. Der Umgang mit der Ressource Wasser ist somit ein elementarer Baustein für die Zukunft der Region.“

Im Rahmen der Präsentation wurde für 2023 der Ideen-Kanal vorgestellt und gestartet, in welchem Initiativen durch Privatpersonen von der Idee bis zur Umsetzungsreife fachlich und finanziell begleitet werden. „Wir freuen uns auf rege Beteiligung der Bevölkerung“, so Rudi Hofmann abschließend.

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