Hamsterkäufe in Herzogenburgs Supermärkten. Besonders begehrt waren WC-Papier, Back- und Teigwaren sowie Futter für die Tiere.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 17. März 2020 (04:24)
Schauplatz Hofer: Statt WC-Papier gab es nur noch Red Bull.
NOEN

Während am Wochenende zahlreiche Veranstaltungen abgesagt wurden, war in den Lebensmittelgeschäften zum Teil die Hölle los. Die Menschen kauften, kauften, kauften – und es waren wenige dabei, die nur unter 50 Euro zahlten, obwohl an „normalen“ Einkaufswochenenden diese Summe nur höchst selten überschritten wird.

In machen Geschäften – wie zum Beispiel bei Hofer, Billa oder Bipa – war kein WC-Papier mehr erhältlich, denn manche Kunden kauften drei bis fünf Rollen. Auch bei den Back- und Teigwaren wie Nudeln und Spaghetti, ja sogar bei Tierfutter, sah man fast nur leere Regale. Und die Angestellten kamen beim Einschlichten neuer Ware – soweit vorhanden – kaum nach.

Obwohl dem Personal oft unfreundlich begegnet wurde, wenn ein Artikel nicht mehr vorhanden war, blieb es höflich und zuvorkommend, was in dieser Situation sicher nicht immer leicht war.

Derzeit sind in Herzogenburg die Geschäfte, soweit sie nicht zu den Apotheken, Lebensmittelanbietern, Trafiken oder Kommunikationsspezialisten gehören, bis auf Weiteres geschlossen.