Missglücktes Überholmanöver sorgte für zwei Verletzte. Es gab Großeinsatz der Feuerwehr, weil eingeklemmte Personen vermutet wurden. Das war Irrtum, doch ein missglücktes Überholmanöver forderte dennoch zwei Verletzte.

Von Alex Erber. Erstellt am 11. Oktober 2017 (05:11)
Das Auto des 50-Jährigen wurde durch die Wucht des Zusammenpralls in einen angrenzenden Acker geschleudert. Die Florianis bargen den Wagen.
NOEN, Freiwillige Feuerwehr Herzogenburg-Stadt

Am vergangenen Donnerstag gegen 12.30 Uhr kam es auf der Landesstraße 110 im Bereich des Stockerkreuzes zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen.

Da bei der Notrufmeldung von zwei eingeklemmten Personen ausgegangen worden war, rückten die Feuerwehren Herzogenburg-Stadt, Inzersdorf und Getzersdorf zur Menschenrettung aus.

Glücklicherweise waren keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt, die Verletzten wurden beim Eintreffen der Feuerwehr bereits vom Rettungsdienst versorgt.

Riskantes Überholmanöver löste Kollision aus

Ein 50-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten war mit seinem Auto Richtung Herzogenburg unterwegs. Hinter ihm fuhr ein St. Pöltner (26), der plötzlich ein Überholmanöver fabrizierte und dabei offenbar den Wagen eines Mannes aus dem Bezirk Krems übersah, der von Anzenberg kommend eben in die Kreuzung einbog.

Der St. Pöltner kollidierte schließlich mit beiden Fahrzeugen. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der 50-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon, der Mann aus dem Bezirk Krems blieb unverletzt.